#45 Alexandra Kurzeja: Wer bin ich als Künstlerin?

Shownotes

In dieser Folge hatte ich die große Freude, die Musicaldarstellerin, Sprecherin, Regisseurin und Autorin Alexandra Kurzeja zu Gast zu haben.

In unserem Gespräch geht es um einen Weg, der sehr früh begonnen hat – und um die Frage, wie aus einem Kindheitstraum eine eigene künstlerische Identität entsteht.

Alexandra erzählt von ihrem großen Wunsch, Musicaldarstellerin zu werden, von ihrer Ausbildung an der Stage School und davon, wie sie im Laufe ihres künstlerischen Weges immer mehr ihre eigenen Stärken und ihren eigenen Ausdruck gefunden hat.

Ein großes Thema unseres Gesprächs ist dabei die künstlerische Identität: Was macht mich als Künstlerin aus? Welche Möglichkeiten habe ich? Und wie kann ich meinen ganz eigenen Weg finden?

Heute ist Alexandra nicht nur als Musicaldarstellerin erfolgreich, sondern arbeitet auch als Regisseurin und Autorin.

Freut Euch in diesem Jahr auf das neue Familienmusical „Der Froschkönig – Küssen verboten“ in der Komödie Winterhude in Hamburg, bei dem Alexandra Regie führt, als Autorin mitwirkt und selbst auf der Bühne steht. Auch ich bin in einer kleinen Rolle dabei. Lasst Euch überraschen!

Ein Gespräch über künstlerische Identität, den eigenen Weg, Kreativität und die Freiheit, herauszufinden, wer man als Künstlerin wirklich ist.

Love your voice. Denn Deine Stimme, das bist Du.

Eure Eva ❤️

Wenn ihr Fragen an Alexandra oder mich habt, meldet euch gerne!

Instagram: @alexandra_kurzeja @eva_weissmann

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Transkript anzeigen

00:00:01: Natürlich sprechen!

00:00:03: Dein Podcast rund um Stimme, Sprechen und Personality mit Eva Weismann.

00:00:09: Diese Folge entsteht mit freundlicher Unterstützung von Gretas Pastelen – balsam für deine Stimme Erhältlich in deiner Apotheke.

00:00:18: Hallo und herzlich willkommen bei einer neuen Folge.

00:00:20: natürlich sprechen.

00:00:21: Ich freue mich dass ihr dabei seid.

00:00:24: Bei meinem heutigen Gast stand ich heute schon im Studio und habe was aufgenommen.

00:00:29: Was das war, werden wir im Laufe des Podcasts erzählen!

00:00:34: Ich freue mich wahnsinnig, dass heute die Musical-Darstellerin, Sprecherin, Regisseurin und Autorin Alexandra Kurzeja mein Gast ist.

00:00:42: Herzlich willkommen in meinem Podcast, lieber Alexandra!

00:00:45: Schön, dass sich da sein darf!

00:00:48: Alexandra, ich kenne dich von den wunderbaren Familienmusikils in der Komödie Winterhude in Hamburg.

00:00:53: Das erste Stück das ich mit dir gesehen habe war Rapunzel und wir haben damals die CD gekauft und haben sie sehr viel zu Hause gehört.

00:01:03: Ja!

00:01:04: Das ist ja schon ein paar Jahre her.

00:01:06: Ein Paar Und du hast mit diesen Familien-Musikils immer noch sehr viel zutun.

00:01:11: auch darüber werden wir heute sprechen.

00:01:15: Ich möchte dich ein bisschen vorstellen und den Rest musst du dann erzählen.

00:01:19: Du warst wie ich witzigerweise auf der Stage-School, genau zehn Jahre nach mir!

00:01:24: Du warste in dem Jahr zwei Tausend Fünf bis zwei tausend acht, ich war fünfund neunzig da.

00:01:30: Und dann hast du sehr viel Theater gespielt und ich möchte ein paar Stücke Rollen und Orte nennen wo du gespielt hast.

00:01:40: Du hast gespielt Pinocchio und warst Pinoccio?

00:01:45: Unter anderem.

00:01:46: Zum Beispiel am Theater, am Kurfürstendamm.

00:01:49: Megat ist ein Theater wo ich immer spielen wollte.

00:01:52: also da bist du mir was voraus.

00:01:53: richtig toll!

00:01:55: Dann hast Du gespielt das Dschungelbuch.

00:01:57: Da warst du K, die Schlange ist K. ne?

00:01:59: Genau, dass es die Schlangen hier ist K-die-Schlange.

00:02:03: Du hast Wachgeküsst gespielt, da warst Du Dorngröschen Tamino Pinguin.

00:02:08: Davon gibt es glaube ich auch einen Buch.

00:02:09: kann das sein?

00:02:10: Das

00:02:10: hat Christian geschrieben und der hat dann eine Theatermusical-Fassung.

00:02:14: Da warst du Tamino der Pinguin?

00:02:16: Genau!

00:02:16: Ja,

00:02:16: ich habe dieses Buch meinem Sohn vorgelesen als er klein war.

00:02:20: Echt?!

00:02:20: Ich kenne das Buch.

00:02:22: Ah wie toll!

00:02:22: Also Christian hat daraus ein zwei Personen Stück dann gemacht.

00:02:25: Ah,

00:02:26: zwei Personen Stücke war das...toll!

00:02:27: Das haben Christian und ich zusammengespielt.

00:02:29: Wirklich!?

00:02:30: Oh wie schön, oh wie schön!

00:02:31: Es ist aber auch schon ganz lange her.

00:02:32: Langeher!

00:02:33: Langehär!

00:02:33: Zwei tausend zwölf steht hier.

00:02:35: Richtig lange her!

00:02:36: Schneewittchen und die sieben Zwerge hast Du gespielt.

00:02:39: Drei Nüsse für Aschenbrötel.

00:02:42: Da warst du Aschenwurde.

00:02:43: Nee, da war ich tatsächlich Dora,

00:02:46: die Schwester Dorche!

00:02:48: In

00:02:48: Stuttgart hast du das gespielt.

00:02:49: Friedrichsbau-Variété in Stuttgar, toll!

00:02:52: Jim Knopf hast du gespielt?

00:02:54: Die Rocky Horror Show hast Du gespielt.

00:02:57: Das ist

00:02:57: richtig toll.

00:02:58: Es war auch eine ganz tolle Zeit im Kiel am Schauspielhaus.

00:03:01: Wir müssen über die Sachen sprechen, wir dürfen das nicht vergessen Aber ich muss immer weiter vorlesen.

00:03:05: Du hast bei Pipi Langenstrumpf Annika gespielt Ganz toll, du hast My For Lady gespielt Du hast die kleine Hexe gespielt und warst die kleine hexe.

00:03:14: Da hattest du als Regisseur Carsten

00:03:15: Engelhaft Ja, kennst du den?

00:03:17: Der

00:03:17: war mein Regisse im Froschkönig.

00:03:19: Wo ich die Prinzessin war.

00:03:21: Im Waldortheater vor langer Zeit.

00:03:23: Und da schließt sich der Kreis!

00:03:25: Und er hat sogar eine Umbesetzung stattfand, die die Premiere gespielt und war mein Froscht Und ich hab ihn geküsst.

00:03:32: Carsten ist ein ganz, ganz toller Regisseur und bei der kleinen Hexin eine ganz, ganze Zeit mit ihm gehabt.

00:03:38: Ist immer noch auch ein sehr guter Freund.

00:03:41: Oh

00:03:41: viel schön!

00:03:42: Dann grüßt ihn.

00:03:42: Er soll die Folge hören.

00:03:43: Carston, viele Grüße an dich.

00:03:45: Liebe Grüße Carsten.

00:03:46: Ja

00:03:46: total du hast gespielt.

00:03:48: Oliver Twist Die Schneekönigin eines meiner Lieblingsmärchen Fischer und seine Frau Ritter Tränk Zorro das Musical

00:04:00: Sehr

00:04:01: cool, sehr cool.

00:04:02: Achtzig Tage um die Welt!

00:04:04: Das Gespenst von Cantaville das Phantom von Opa ja in Hamburg gespielt genau Backbeat the Beatles Moment Rapunzel.

00:04:14: haben wir schon drüber gesprochen?

00:04:15: Bambi das Musical Catch me if you can und das muss ich gesehen haben weil ich kenne sehr gut Carina Bömer.

00:04:22: Ach, was?

00:04:23: Die hat die Hauptrolle damals

00:04:24: gespielt.

00:04:25: Und ich hab das Stück mehr angeguckt wegen ihr.

00:04:27: Dann

00:04:27: hast du mich auch gesehen!

00:04:29: Guck mal... Ich war so im Ensemble und habe alles gemacht.

00:04:32: Das war im Unsorgtheater oder?

00:04:34: Nee, im Altona Theater.

00:04:36: Ja genau da habt ihr gespielt, genau.

00:04:38: Dann hattest du gespielt dass Samus und Wastassams

00:04:40: oder hätte ich gerne

00:04:41: gesehen.

00:04:41: Das sagen immer ganz viele.

00:04:43: Ja gut durch die roten Haare natürlich noch dazu

00:04:46: bist du ja prädestiniert.

00:04:47: Ganz viele sagen immer sie hätten das total gerne von mir gesehen.

00:04:52: Ich bin tatsächlich gar nicht mit dem Samus aufgewachsen.

00:04:54: Das ist so fern für mich gewesen, diese Geschichte.

00:04:59: Aber es war total toll das zu machen!

00:05:01: Ja

00:05:01: das glaube ich ja cool.

00:05:03: dann hast du Shakespeare in Love gespielt.

00:05:06: weiß ich dass es davon eine Bühnenfassung gibt?

00:05:08: Ich bin ja mit dem Film aufgewachsene.

00:05:12: kam er in meiner Jugend oder meinen zwanzigern raus?

00:05:16: Ja, genau.

00:05:17: Die kleine Meerjungfrau auch so schön!

00:05:20: Ein Herzensstück von mir.

00:05:21: Ich glaube das habe ich auch gesehen.

00:05:23: Im Winter

00:05:23: oder für Aus?

00:05:24: Ja,

00:05:24: ich glaube schon.

00:05:26: Für mich gerade nicht ganz sicher.

00:05:30: Weiß es nicht genau... Dann die Kempofsky-Saga.

00:05:33: Ich hatte einen Philosophielehrer der Riesenfan von Walter Kempovski war.

00:05:39: Deswegen kenne ich den überhaupt.

00:05:41: Und das war über ihn oder seine Bücher?

00:05:44: Tatsächlich

00:05:45: ist es eine Trilogie vom Altener Theater, ich glaube Arzell Schneider hat das selber geschrieben.

00:05:50: Ich durfte es aber tatsächlich nie richtig spielen weil das während Corona war.

00:05:53: also ich habe das ganze Stück geprobt und dann durften wir nicht spielen.

00:05:58: Okay

00:05:58: okay

00:05:59: ja

00:06:00: dann die Schöne und das Biest hast du gespielt und warst die Bell.

00:06:05: Aschenputte, die Prinzessin!

00:06:07: Jetzt fehlen mir hier zwei Jahre.

00:06:08: Was habt ihr?

00:06:09: Die Hamburger Stadtmusikanten habe ich dich auch gesehen als Katze.

00:06:14: Als

00:06:15: Katze?

00:06:16: Dann haben wir noch Rotkäppchen gemacht als eigenes Musical.

00:06:20: Unsere

00:06:20: eigene Rotkäbbchen-Adaption Und letztes Jahr, Don Rösschen.

00:06:26: Schlafen ist auch keine Lösung.

00:06:27: Oh

00:06:28: schön!

00:06:29: Also ganz viel Theater gespielt.

00:06:31: Ganz viel.

00:06:32: Richtig toll.

00:06:33: Dann sprichst du auch Hörbücher habe ich gesehen und singt natürlich vom Lücke.

00:06:41: Genau.

00:06:42: Den Rest werden wir jetzt rausarbeiten im Gespräch.

00:06:45: Jetzt machen wir mal richtig professioneller Gespräch.

00:06:47: Alexandra Wie hat bei dir alles angefangen?

00:06:51: Wie hat bei mir alles angekriegt?

00:06:52: Ja,

00:06:53: wo kommst du überhaupt her.

00:06:54: Also ich bin in Hamburg geboren und hab dann ganz lange mit meinen Eltern die irgendwie dachten in Hamburg ein Kind großziehen ist irgendwie nicht so toll.

00:07:03: Hab ganz lang in der M-Zorn gelebt in Schleswig-Holstein und ja

00:07:08: habe

00:07:09: irgendwann eine CD in die Hand bekommen von einem Musical indem meine Eltern waren in Hamburg Und ich hab mir dieses Musical angehört dachte, oh Gott das muss ich auch sehen.

00:07:24: Ich muss dieses Musical sehen und ich war zu dem Zeitpunkt sieben Jahre alt, muss man dazu sagen.

00:07:30: Ich bin jetzt sehr gespannt

00:07:31: welches das ist.

00:07:31: Wir

00:07:32: haben meine Eltern gesagt nee es ist doch nichts für dich und haben's dann aber doch gemacht.

00:07:36: und dann sind wir losgefahren nach Hamburg und wir sind die Stresemannstraße entlang gefahren!

00:07:44: Und ich hab dieses Plakat gesehen, mit der Rose und der Maske.

00:07:47: Da waren wir dann im Phantom der Oper.

00:07:49: Wahnsinn!

00:07:50: Wirklich?

00:07:51: Ja, ich krieg voll die Gänsehaut.

00:07:52: Oh,

00:07:52: Wahnsinn?!

00:07:54: Egal.

00:07:54: So emotional.

00:07:55: Das ist ja ...

00:07:57: Mit sieben.

00:07:58: Was hat dir daran gefallen?

00:07:59: Die Musik einfach da, oder?

00:08:00: Ich fand das dramatisch

00:08:02: unglaublich.

00:08:02: Und ich weiß noch, wir saßen glaube ich in der vierten Reihe...

00:08:06: Dann hast du alle ganz nahe gesehen auch.

00:08:09: Alles.

00:08:09: Und dieser Nebel Dieser Geruch von diesem Nebel, der so runterplätschert in den Zuschauerraum und als dann der Kronenleucht darunter gefallen ist.

00:08:22: Und ich war komplett verzaubert.

00:08:23: also wirklich... Es war dann noch schöner für mich als nur diese CD zu hören und da habe ich dann zu meiner Mutter und meinem Vater gesagt Ich werde Musical-Darstellerin.

00:08:32: Wirklich?

00:08:33: Ja!

00:08:34: Und hab' dann auch nie abgelassen.

00:08:37: Es gab nie einen anderen Beruf, den ich machen wollte.

00:08:39: Ich habe gesagt, ich werde Musical-Darstellerin und gehe auf die Bühne.

00:08:44: Wahnsinn!

00:08:45: Weißt du noch wen du gesehen hast als Phantom?

00:08:49: Phantom weiß ich nicht mehr, weil ich so Frauen fixiert war.

00:08:52: Ich fand die Christine einfach wundervoll und wollte unbedingt Kristine sein.

00:08:57: Und es war Colby Thomas.

00:09:00: Doch, Warte mal!

00:09:02: Tomas Schulze war das Phantom.

00:09:05: Thomas Schulze, Colby Thomas und Thomas Schulz.

00:09:07: So habe ich mir das damals gemerkt weil die CD war ja...

00:09:10: Peter

00:09:11: Hofmann?

00:09:11: Hofmann!

00:09:11: Hofman

00:09:12: weiß ich auch nicht genau.

00:09:16: Anna-Maria Kaufmann

00:09:19: Ja genau.

00:09:19: Das war die CD Und

00:09:21: ähm.. Ich lieb es auch immer noch.

00:09:24: Also ich war vor zwei, ne waren wir letztes Jahr in London.

00:09:28: Letztes Jahr war ich mit meinem Freund in London Und ich habe gesagt, egal was du gucken möchtest von Musicals.

00:09:34: Wir gehen ins Phantom der Opa und dann musst dir das angucken weil du dann weißt warum ich das so toll finde.

00:09:41: Ja und er meinte also für ihn sind diese... ja ich sage ihr nennt es jetzt mal Android Webber, neunziger, achtziger-neunzigermusical ist gar nichts für ihn.

00:09:49: Also er liebt Hades Town und

00:09:51: diese

00:09:52: ganzen modernen, Dear Evan Hansen, Waitress.

00:09:55: Moderne Musicals.

00:09:56: Ich hab gesagt du musst mit mir da reingehen und dir das angucken und du weißt warum ich das liebe?

00:10:01: Und er meinte wirklich...ich versteh es!

00:10:03: Wirklich?!

00:10:03: Ich saß doch nicht, die Overtüre ging los, ich... Du

00:10:06: hast sofort geweint.

00:10:07: Geheult glaube ich.

00:10:09: Rotz-und Wasser geheult.

00:10:10: Ich war am Schluchzen, die Frau neben mir hat immer rüber geguckt.

00:10:14: Aber es war mir egal.

00:10:14: Ja toll.

00:10:15: Das

00:10:15: ist toll.

00:10:15: Ich finde man kann da sitzen und...

00:10:17: Weißt du dass es nach Köln kommt?

00:10:20: Ich weiß, ich weiß.

00:10:22: Und weißt du wer eins der Phantome sein wird?

00:10:25: Mein lieber Milan von Wadenburg.

00:10:27: Ach

00:10:27: wirklich?!

00:10:28: Ja!

00:10:28: Der auch mein Podcast-Gast war.

00:10:30: Dann müssen meine Freund und ich wohl mal...

00:10:33: Ja dann müsst ihr unbedingt.

00:10:34: Das wird ja fantastisch machen ganz, ganz fantastisch.

00:10:37: Ich liebe dieses Musical einfach und es ist auch gut gealtert finde ich.

00:10:41: Man muss es einfach für das nehmen was es damals war.

00:10:46: Auf jeden Fall.

00:10:48: Auf jeden Fall.

00:10:48: Es ist einfach eine Geschichte, die da ist und man muss sie auf sich wirken lassen mit der Musik für die Zeit in der es gemacht wurde.

00:10:55: Das stimmt!

00:10:58: Das war dein

00:11:00: Start.

00:11:01: Und deine Entscheidung so früh?

00:11:03: Was hast du dann gemacht als Konsequenz als Kind?

00:11:07: Wie hast Du das umgesetzt?

00:11:08: den Plan?

00:11:08: Irgendwie

00:11:09: alles... Manchmal zu viel, glaube

00:11:12: ich.

00:11:13: Ich frage mich immer noch wie kann ein Kind so viel Zeit haben?

00:11:19: Und hab Ballett getanzt und im Chor gesungen.

00:11:22: Hab Gesangsunterricht genommen.

00:11:25: Hab in der Theater AG gespielt.

00:11:27: In einer Musical AG.

00:11:28: Okay!

00:11:29: Und tatsächlich das vorbereitet oder angefangen... Ich

00:11:33: wollte den Traum leben.

00:11:35: Und hab dann auch immer Vorführungen mit Eintrittskarten von meinen Eltern gemacht zu Hause und die mussten sich meine Geschichten

00:11:42: angucken.

00:11:42: oder hab dann

00:11:43: mit meiner Schwester irgendwie im Wohnzimmer Phantom der Opa aufgeführt, sie hat die Rollen gespielt, die ich nicht spielen wollte, ich habe die guten Rollengespielt.

00:11:52: Musst du Sie das Phantom sein?

00:11:53: Das hab' ich auch gespielt!

00:11:54: Du warst

00:11:55: Christine und das Phantom...

00:11:56: Und Raul habe ich auch bespielt aber alle

00:11:59: anderen...

00:12:00: Heute würde ich was sagen.

00:12:01: Ich hätte auch gerne Carlotta gemacht, aber gut das musste sie damals machen.

00:12:04: Weil ich die irgendwie fand dir auch doof damals.

00:12:06: und dann musste meine Schwester die schlechten rollen.

00:12:10: Also du hast das alles schon gemacht?

00:12:11: Das finde ich ja toll!

00:12:13: Ja und dann mit fünfzehn glaube ich habe ich meinen Vater weil ich weiß gar nicht mal wie ich das rausbekommen hab.

00:12:20: Aber da war er noch nie so mit Internet und allem glaube ich.

00:12:24: Aber ich habe zu meinem Vater gesagt, ich möchte mal ein Musical Workshop an der Stage School machen Ja.

00:12:30: Und dann habe ich zwei Jahre hintereinander, zwei so Musicals, so einwöchige Workshops gemacht um das mal zu machen und es hat mir richtig gut gefallen.

00:12:39: und dann hab' ich gesagt jetzt mache ich eine Aufnahmeprüfung an der Stage School

00:12:43: ja

00:12:43: und mach das.

00:12:45: Wahnsinn!

00:12:45: Und dann wurde ich angenommen.

00:12:47: Was haben

00:12:47: Sie?

00:12:47: Ich hab an der Stage-School angefangen.

00:12:49: Hast du eine Ausbildung gemacht, das ist verrückt!

00:12:51: Und ich habe ja vor zehn Jahren vor dir und ich habe auch einen Workshop.

00:12:54: Ich habe nach dem Abi erst mal ein Workshop in einer Stage-Schule gemacht.

00:12:58: dann habe ich noch Sprachen gelernt ein Jahr und dann hab' ich Audition gemacht und dann die Ausbildung angefangen.

00:13:02: Ja toll.

00:13:05: Du hast die drei Jahre auch gemacht.

00:13:07: Ich

00:13:07: hab die drei jahre gemacht.

00:13:08: Hat dich das auf den Beruf gut vorbereitet?

00:13:11: Die Ausbildung oder so?

00:13:12: jetzt im Nach... würdest du sagen, bestimmte Sachen haben gefehlt oder hätten dich noch besser vorbereitet?

00:13:19: Also ich wurde das schon oft gefragt und ich würde jedes mal wieder sagen.

00:13:23: Ich würde wieder an die Stage-School gehen.

00:13:24: Ah cool!

00:13:25: Also weil ich ... also ich würde fast sagen, dass war eine der schönsten Zeiten oder mit den schönsten drei Jahren meines Lebens, weil ich das erste Mal das Gefühl hatte etwas zu können, gut genug zu sein.

00:13:43: Weil ich nie gut in der Schule war.

00:13:45: Also ich war an dem Gymnasium und hatte aber irgendwie immer das Gefühl nicht mitzukommen... Ich weiß auch gar nicht ob ein Gymnasiums für mich das Richtige gewesen wäre oder ob eine Realschule vielleicht besser gewesen ist.

00:13:57: Ich weiß es nicht!

00:14:00: Und ich hatte das erste Mal das Gefühl so mit Gleichgesinnten zusammen zu sein und nicht die verrückte

00:14:07: zu

00:14:07: sein die Musical-Darstellerin werden möchte aus Elmshorn.

00:14:12: Das war irgendwie für viele da gar nicht so greifbar, das

00:14:16: geht jetzt in

00:14:16: Großstadt und wird Musical DarstellerInnen.

00:14:19: Und ich hatte das erste Mal das Gefühl etwas gut zu können.

00:14:23: Das ist interessant!

00:14:24: Sehr interessant!

00:14:26: Ja und hat mich da total aufgenommen gefühlt irgendwie und total angekommen und es war irgendwie wie ein Ausatmen.

00:14:34: Endlich kann ich das machen, worauf ich Lust habe und deswegen würde ich immer sagen.

00:14:39: Ich würde es wieder so machen.

00:14:40: also

00:14:41: toll.

00:14:42: Und Also dass eine einzige wo ich denke da hätte mich die Schule besser Darauf vorbereiten können wäre Dass Es nicht nur stage entertainment gibt

00:14:53: ja

00:14:54: Nicht Nur Die Großproduktion Sondern Das ist auch okay Ist

00:14:59: Ja

00:15:00: Was anderes zu Machen.

00:15:01: Auf

00:15:01: Jeden fall also

00:15:03: dass das Jetzt auch nicht

00:15:05: Das Ziel ist, dass es

00:15:09: für jeden und jede vielleicht auch seine Nische gibt oder sein ein anderes Theater, wo es einfach besser passt.

00:15:16: Und ich glaube das wäre das gewesen, wo ich gedacht hätte ok, es wär cool gewesen mal zu hören hey es muss nicht Stage Entertainment sein und es ist gar kein Weltuntergang wenn du dort nicht spielst.

00:15:29: Auf jeden Fall!

00:15:30: Ich würde schon sagen die ersten zwei Jahre nach der Ausbildung hart waren, weil ich da nicht reingekommen bin.

00:15:37: Weil ich dachte was ist an mir falsch dass ich jetzt nicht Sarah in Tanz der Vampire bin?

00:15:43: Warum werde ich nicht eingeladen?

00:15:44: Ja

00:15:44: stimmt!

00:15:45: Was ist

00:15:46: falsch?!

00:15:46: Ich kann das alle singen!

00:15:47: Ich könnte das auch jeden Abend singen und ich bin klein oder damals sieht sie aus wie Sarah.

00:15:57: Warum werde?

00:16:00: Das hat mir damals schon ein bisschen zu schaffen gemacht, irgendwie nicht so da reinzukommen.

00:16:05: Ich habe dann aber gemerkt hey es gibt auch noch ganz viele andere tolle Sachen die du machen kannst und das muss nicht stage entertainment sein.

00:16:11: Ja total!

00:16:12: Und ich glaube das wäre das einzige gewesen wo... im Nachhinein denke, da hätte mich vielleicht irgendeinen Lehrer oder eine Lehrerin an die Seite ziehen können und sagen können hey es wird auch für dich was geben.

00:16:24: Und es muss nicht die Großproduktion sein.

00:16:28: Ich weiß auch gar nicht ob das etwas für mich gewesen wäre.

00:16:31: Also ich bin schon gerne selber kreativ und wenn's dann wirklich sehr nahe an dem sein muss wie alle machen, weiß ich nicht ob ich damit glücklich war.

00:16:44: Kann ich nicht sagen, ich habe nie was Digital Media gespielt.

00:16:47: Ich finde das sehr interessant und sehr wertvoll, was du sagst.

00:16:50: Und ich finde worauf man eigentlich vorbereitet werden müsste oder was man ausbilden kann ist die künstlerische Identität und dass man einfach sieht.

00:17:04: als Künstlerin kann ich halt so vieles machen Und nicht nur in einem Bereich, sondern halt so viel.

00:17:13: Wenn ich jetzt zurückblickend auch an die Sachen denke, die ich während der Ausbildung gemacht habe, waren das schon viele immer sehr lustige Sachen.

00:17:23: Natürlich hab' ich auch die netten Prinzessinnen und die schönen Mädchen gespielt irgendwie aber mir hat's auch sehr viel Freude gemacht lustige komediantische Sachen zu machen.

00:17:37: Ich habe auch nie Angst vor hässlich sein, auf der Bühne oder nie Angst gehabt etwas Falsches auf der bühne zu machen.

00:17:49: Und ich glaube ja da nochmal so ein Push in die Richtung zu kommen.

00:17:53: hey es gibt auch Komödien in denen du spielen kannst.

00:17:55: Ja

00:17:55: stimmt!

00:17:56: Oder das wäre vielleicht gewesen.

00:17:58: Bei Boulevard

00:17:59: der Art dann dich gleich zu bewerben oder so?

00:18:01: Ja klar, interessant dass man das wirklich rausarbeitet, die stärken

00:18:07: von jedem jeder Einzelnen.

00:18:08: Und ich habe viele sehr lustige Sachen auch während der Ausbildung gemacht also auch so komediantische Lieder oder ja sowas wie The Girl in Fourteen G.

00:18:20: Ja

00:18:21: weil es doch eher was komedientisches ist und da vielleicht noch ein bisschen mehr zu machen, das wäre es vielleicht gewesen.

00:18:29: Ich meine aber für meine Zukunft hat mir das viel gebracht

00:18:32: Total!

00:18:32: Solche

00:18:32: Sachen dann auch während der Ausbildung schon zu machen.

00:18:35: Total,

00:18:35: total ja sehr interessant.

00:18:36: also du hast den Abschluss gemacht, und was war denn dein erstes Engagement?

00:18:41: Das hat erstmal ein bisschen gedauert ich glaube zwei Jahre und mein erstes Engagement war ein Sommerteaterstück in Cuxhaven mit dem Stück Tede Pekis Der Traum von Freiheit.

00:18:55: wirklich das war mein allererstes.

00:18:57: Das war jetzt mal professionelles

00:18:59: Stück, wo du Geld für bekommen hast.

00:19:01: Ja genau mit Pierre Bries, der hat damals

00:19:05: gespielt

00:19:07: und das war ein Stück von Christian Berg.

00:19:09: Aha!

00:19:10: Da habt ihr euch kennengelernt?

00:19:11: Da

00:19:11: haben wir uns kennengelernet.

00:19:12: Hast Du ihn

00:19:13: vorgesprochen, vorgesungen und er hat dich besetzt?

00:19:15: Nee also ich hab paar Mal bei ihm vorgesunken

00:19:18: und

00:19:18: er wollte mich immer

00:19:19: nicht

00:19:20: in meinen zwei Jahren nach der Ausbildung.

00:19:21: Ich dachte immer warum will der Idiot mich nicht?

00:19:24: Also ich war auch richtig sauer und da habe Nach meinem letzten Casting bei ihm, das meine ich nicht mehr.

00:19:31: Alle haben immer gesagt, bewirb dich doch mal bei Christian Berg!

00:19:33: Der nimmt immer Leute und so... Mich wollte der nicht?

00:19:35: Ja

00:19:36: okay.

00:19:36: Und dann gab es einen etwas traurigen Vorfall nämlich eine Kollegin oder eine Darstellerin aus seinem Ensemble ist unerwartet verstorben und er hat dann ein bisschen im bekannten Kreis rumgefragt ob jemand jemanden kennt Und eine Kollegin meinte dann, ich kenne da jemanden.

00:19:58: Die Alexandra und dann war ich in so einer Nacht- und Nebelaktion Teil des Ensemble's.

00:20:02: Bist du eingesprungen?

00:20:03: Ja.

00:20:03: Wir waren dann eingesprung'n und von da an bei ihm geblieben.

00:20:08: Bei ihm gebleben.

00:20:09: Er ist mich nicht mehr los geworden.

00:20:10: Also

00:20:10: wir werden... Ich

00:20:10: habe immer freueig ganz lustigerweise

00:20:12: gesagt!

00:20:14: Wir sind einander nicht mehr loss geworden.

00:20:15: Du

00:20:15: musst... Wir müssen ja darüber sprechen auch über die Musicids, die ihr zusammen gemacht habt Wer er ist, weil es werden nicht alle Hörerinnen und Hörern kennen.

00:20:25: Erzähl ein bisschen wer Christian Berg war was er gemacht hat.

00:20:28: Christian Berg War so hat er sich selbst immer genannt der Kinderfuzzi?

00:20:33: Okay!

00:20:35: Er hat ganz viel Familien- und Kinderteater gemacht, Kindermusicals am Anfang auch mit Konstantin Wecker zusammen.

00:20:42: Oh

00:20:42: wow.

00:20:43: Und dann mit ganz vielen anderen Komponisten, aber er hat immer die Stücke geschrieben und inszeniert.

00:20:48: Ja... ...und dann mit einem neuen Komponnisten sozusagen auf die Beine gestellt.

00:20:52: War er Schauspieler von Haus aus?

00:20:54: Er war Clown!

00:20:55: Auch wie schön!

00:20:55: Er

00:20:56: war in Paris

00:20:56: ausgebildet wahrscheinlich.

00:20:57: Das

00:20:58: mein ich leider nicht mehr.

00:20:59: Egal, ja nicht schlimm.

00:21:00: Nicht aufgepasst.

00:21:02: Aber er hat auch eine Schauspiel-Ausbildung gemacht.

00:21:08: Und hatte dann eine eigene Kompanie oder

00:21:11: immer mal wieder nicht.

00:21:13: Aber trotzdem war Christian Berg immer ein Name und ist immer noch ein Name in der Theaterwelt, und er hat sehr viel fürs Kinder- und Familienmusical gemacht würde ich sagen.

00:21:23: Ja.

00:21:24: Und dem Ganzen und das finde ich total schön eine Ernsthaftigkeit gegeben.

00:21:29: also... Dass man nicht einfach etwas macht, weil es ja Kinder sind.

00:21:34: Sondern dass man die Kinder versucht ernst zu nehmen und denen ein schönes Stück machen.

00:21:41: Ein schönes Weihnachtsmärchen oder...

00:21:45: Und er kam aus Kuxhafen?

00:21:47: Genau!

00:21:48: Da hast du gespielt das war dein Einstieg.

00:21:50: Hast Du dann ab da immer bei ihm gespielt oder nicht?

00:21:55: Tatsächlich okay

00:21:57: Ab da ist er mich nicht mehr los geworden.

00:21:58: Der Weg war früh dann für dich schon klar?

00:22:00: Also das hat sich dann immer so ergeben,

00:22:03: also

00:22:03: er hat dann wieder jemanden gesucht fürs Nächste und ich war dann dabei und war irgendwie so Teil seines Ensembles, obwohl er kein so richtiges festes Ensemble hatte.

00:22:17: oder ich war das Ensemble.

00:22:18: Du warst

00:22:18: das Ensamble!

00:22:20: Und das war sehr schön.

00:22:22: Du hast also in Cuxhaven dein erster Stück gespielt und wie ging es dann weiter?

00:22:26: War's denn schon mit Stücken von ihm oder nicht?

00:22:29: nur, glaube ich, oder?

00:22:31: Unterschiedlich!

00:22:32: Ich würde sagen, er war immer so meine Basis und darum herum habe ich andere Produktionen noch gemacht.

00:22:42: einfach sehr viele Leute kennengelernt habe, die ich dann besetzt haben für Stücke oder... Also das hat immer so ein bisschen ineinander gegriffen und seine Ex-Frau hat damals nach diesem Tiedepäckes Sommertheater gesagt hey die ist gut besetzt sie doch mal für

00:23:01: was anderes.

00:23:01: Und dann

00:23:02: hab' ich den Kater in der Hamburger Inszenierung von Pinocchio gespielt am Winterhuderferhaus und das war mein erstes Stück an der.

00:23:11: Ah

00:23:12: ja, wann war das?

00:23:13: Müssten wir

00:23:14: in die Wieter gucken.

00:23:15: Ich weiß es

00:23:15: nicht mehr!

00:23:16: Zwei Tausendzehn?

00:23:18: Ja.

00:23:19: Das war der Traum von Freiheit, dass du gesagt hast und dann steht ihr zwei Tausendszen, zweitausend elf.

00:23:25: Dann

00:23:25: war das Zweitausendenzehnt.

00:23:28: Da habe ich an der Kommodierung Winter-Hoderfärme angefangen.

00:23:29: War das sein erstes Stück dort oder hat er schon vorher da?

00:23:33: Er hatte

00:23:35: zwei Jahre zuvor, glaube ich.

00:23:37: Aber

00:23:38: ab da ... Dann regelmäßig fest, aber also ab Pinocchio.

00:23:43: Er hat dann fest dort die Weihnachtsmärchen oder Weihnachtsmusicals, Familie-Musicals gemacht und ich war immer Teil davon.

00:23:50: Du

00:23:50: warst immer Teil davor?

00:23:51: Jedes Stück dort gespielt.

00:23:54: Das ist ja

00:23:54: Wahnsinn!

00:23:54: Und es war mir auch total wichtig weil ich immer gesagt habe hey ich möchte Weihnachten zu Hause sein.

00:23:58: Ich möchte Weihnach in Hamburg sein.

00:24:00: Perfekt!

00:24:02: Perfekt.

00:24:03: Und sind das dann, ich hab auch Weihnachtsmärchen gespielt.

00:24:07: am Waldorttheater hatte ich dir mal erzählt und da habe ich gespielt den Froschkönig und Aladdin und die Wunderlande in Beidem Die Prinzessin und es war in derselben Saison.

00:24:16: also wir haben beide Stücke im Wechsel gespielt und wir haben teilweise, ich glaube das Maximum waren vier Vorstellungen am Tag gehabt.

00:24:24: drei Zwei, also zwei war Minimum drei oft und manchmal vier.

00:24:28: Und das war schon viel!

00:24:30: Wie

00:24:30: ist es bei euch?

00:24:31: Wie viele habt ihr in höchst Hochzeiten am Tag so viele gespielt?

00:24:35: Da waren's drei.

00:24:37: Weil sie auch immer Musik war hat Christian gesagt okay Maximal drei weil die Leute ja auch singen müssen.

00:24:45: Also mittlerweile sind wir so bei zwei.

00:24:49: Wahnsinn.

00:24:50: Und habt ihr auch gastiert?

00:24:51: Habt ihr nicht nur in Hamburg gespielt

00:24:53: Er hat auch immer Tournee veranstaltet,

00:24:56: also

00:24:56: mit den Stücken.

00:24:57: Wir haben dann auch immer mal in Stuttgart oder in Berlin gespielt und an ganz kleinen Bühnen in ... Weiß ich nicht... Aschaffenburg oder sowas.

00:25:08: Und er hat dann seine Stücke auch immer nach Berlin geschickt für eine gewisse Zeit an die Komödie am Kurfürstendamm, weil das ja ...

00:25:14: Ein Partnertheater ist?

00:25:15: Genau, die gehören zu sagen.

00:25:16: Das Muttertheater

00:25:18: sogar ist vom

00:25:18: Winterhoferhaus.

00:25:20: Und würdest du sagen, bei ihm hast du deine künstlerische Heimat gefunden?

00:25:25: Ja.

00:25:25: Schon so jung eigentlich.

00:25:27: Doch ich würde sagen

00:25:27: ja weil er mir sehr viel Freiheiten gegeben hat mich auszuprobieren und mutig zu sein Einfach selber ein bisschen Eigeninitiative zu zeigen, kreativ zu sein.

00:25:43: Und das hat mir sehr gut gefallen!

00:25:45: Also weil ich irgendwie den Eindruck hatte hier kann mich ausprobieren, hier kann nicht ich sein und auch in der Zusammenarbeit zwischen menschlichen hatte ich das Gefühl angekommen zu sein.

00:25:55: Das ist toll.

00:25:56: was für ein Geschenk Alexandra.

00:25:58: Ja voll besonders Habt ihr ja auch viel euch so ausgetauscht diskutiert inhaltlich oder über.

00:26:07: Am Anfang nicht so, weil ich mich auch nicht so getraut habe natürlich irgendwas zu sagen.

00:26:14: Aber irgendwann entwickelte sich das dann, dass er mir auch mal das Stück geschickt hat also was er schon geschrieben hatte und dann gefragt hat hey wie findest du das?

00:26:21: Dann hab' ich immer aufgepasst was ich sage.

00:26:23: Ich hab geguckt

00:26:25: okay wo möchte ich was verändern, wo kann ich vielleicht etwas verändern... Wo kann ich was mit reinbringen?

00:26:29: Habt ihr nur gesagt hier wär doch noch ein Duett ganz schön oder hier wäre doch das noch schön.

00:26:34: Wann war ich da, glaube ich schon?

00:26:36: Seine Vertraute.

00:26:37: Ja, war ich nicht, glaub' ich.

00:26:38: Doch war ich.

00:26:40: Dass er auch auf mich zählen konnte, dass ich ihm da gesagt habe hey das ist vielleicht nicht so gut oder dann macht das mal so und durfte da auch mitwirken.

00:26:49: Toll!

00:26:50: Auch, ja... Er hat mich dann auch in Regiesachen manchmal gefragt was ich besser finde und... Ja

00:26:57: toll.

00:26:57: Richtig

00:26:58: toll.

00:26:58: Konnte mich da toll entwickeln mit ihm zusammen.

00:27:01: Tolle

00:27:01: ganz

00:27:01: toll.

00:27:03: Und Ich weiß nicht, ob wir jetzt bei dem Thema bleiben oder noch ein bisschen drumherum sprechen.

00:27:08: Was du ... ich möchte eigentlich noch etwas drumherumsprechen,

00:27:10: was du gemacht hast?

00:27:11: Ja!

00:27:13: Zu welchen Stücken habe ich da mal Fragen?

00:27:15: Ich möchte gerne über die Rocky Horror Show sprechen.

00:27:18: Ja.

00:27:18: Was war das für eine Produktion und wen hast du gespielt?

00:27:21: wie wild war das?

00:27:23: Das war in Kiel und wir haben das tatsächlich also am Schauspielhaus und es waren drei Spielzeiten weil das so

00:27:29: gut verkauft

00:27:29: war.

00:27:31: Super oft gespielt.

00:27:33: Und das war das erste Mal, ich find's gut dass du das fragst weil ich zu dem Zeitpunkt nur junge Rollen gespielt hab

00:27:41: und süße wahrscheinlich.

00:27:44: Ich bin auch klein und habe eine sehr helle Stimme und ich glaube dass mich viele deswegen immer nicht für andere Sachen besetzt haben weil sie eher so kleine Süße in mir gesehen haben.

00:27:55: und es war total cool weil ich endlich mal was Dreckiges, was verruchtes.

00:28:01: Etwas, was sexy

00:28:02: ist, spielen durfte

00:28:04: und das war wirklich ganz aufregend für mich irgendwie.

00:28:06: Und ich muss dazu sagen, ich hatte null Bezug zu The Rocking World schon nie

00:28:11: gesehen

00:28:11: als Teenie

00:28:12: oder so.

00:28:12: Null!

00:28:13: Ich bin das totale Disney-Mädchen.

00:28:16: Ich bin Phantom der Opermädchen

00:28:18: gewählt.

00:28:19: Stimmt, stimmt.

00:28:19: Was ganz

00:28:20: anderes?

00:28:21: Elisabeth,

00:28:22: diese

00:28:22: ganzen

00:28:23: dramatischen Musicals... Und Rocky Horror Show war ganz, ganz weit weg für mich.

00:28:30: Krass!

00:28:30: Also wirklich... ich glaube weiter weg von mir hätte nicht sein können.

00:28:34: Okay krass!

00:28:36: Da ist noch

00:28:36: weiter weg

00:28:38: und da dachte ich okay cool jetzt darfst du mal was ganz anderes machen und dann da irgendwie entstrapsen

00:28:47: Kursage

00:28:47: auf der Bühne stehen und irgendwas Wildes, Verruchtes machen.

00:28:50: Und da hatte ich auch erst ein bisschen Respekt vor, ein bisschen Schiss.

00:28:53: Aber wir waren eine ganz tolle Gruppe von Phantom... Achso!

00:28:56: Ich hab gar nicht gesagt was ich gemacht habe.

00:28:58: Ja?

00:28:58: Ich war ein Phantom also Ensemble.

00:29:00: Okay.

00:29:01: Wir hatten aber ein ganz tolles Team an Phantoms.

00:29:04: Wir waren sechs Mädels und das war eine ganz Tolle Zeit für mich mit diesen Mädels.

00:29:09: Das war der Lara dabei?

00:29:10: Ja.

00:29:11: Die Truscano.

00:29:12: Die hat mir damals gesagt hey die suchen da Wirklich?

00:29:16: Ich würde sagen, dank Lara habe ich den Job.

00:29:19: Grüße an Lara!

00:29:20: Lara war meine Schülerin an der Academy.

00:29:22: Guck mal wie viele Leute wir heute

00:29:23: grüßen.

00:29:26: Ich erinnere mich dass sie das gespielt hat.

00:29:27: da habt ihr zusammengespielt.

00:29:29: Ja damit zusammengespielt.

00:29:30: Wie toll.

00:29:31: und Sie hab' ich auch über Jim Knopf bei Christian Berg kennengelernt.

00:29:34: Da hat sie auch mitgespielt.

00:29:35: Hier Jim Knopf gespielt.

00:29:36: Ah

00:29:37: interessant

00:29:39: Ja.

00:29:39: Toll!

00:29:40: Also Rocky Horror Show war das erste Mal, dass ich...

00:29:43: ...was ganz anderes spielen durfte.

00:29:45: Weil Erwachsen sein durfte und ich hatte zu

00:29:47: dem Zeitpunkt auch ein bisschen über muss ich sagen die Kinder zu spielen.

00:29:53: So also heute würde ich sagen es ist ganz toll so lange junge Rollenspielen

00:29:58: zu können

00:29:59: und ich spreche ja immer noch Kinder.

00:30:02: Aber Zu dem Zeitpunkt dachte ich, da kam Bock mehr drauf.

00:30:05: Ich habe keine Lust mehr die liebliche Prinzessin zu sein und es kam wirklich... Zum

00:30:10: richtigen Zeitpunkt.

00:30:11: Und das ist drei Jahre auch wahr, Wahnsinn!

00:30:14: Super cool.

00:30:15: Ja

00:30:15: richtig cool, richtig cool.

00:30:17: Ich hab' der Stück geliebt.

00:30:18: ich habe es als Teenie gesehen lief', dass bei uns in Harburg im Rieghof und dann ist man so ins Kino gegangen weißt du?

00:30:23: Dann hat alles dabei gereist wie alles mitgemacht.

00:30:27: Haben die im Theater auch,

00:30:28: das war ganz toll.

00:30:30: Das ist halt eine super Stimmung ne?

00:30:31: Das ist mega, das ist sowas

00:30:32: besonderes.

00:30:33: Und jeder Abend ist anders... Toll.

00:30:38: Ich habe das hier gesehen, fällt mir gerade ein!

00:30:40: Es wurde gespielt... es gab das Theater am Holstenwald.

00:30:44: Hieß das Theater im Holstenwall?

00:30:45: Hieß es glaube ich sogar und da hat gespielt Frankenfurther war Willi Welp.

00:30:51: Kennst du Willi Walp?

00:30:52: Der war dann lange beim König der Löwen als künstlerischer

00:30:55: Leiter glaube

00:30:56: ich.

00:30:57: Sensationell, das war so toll Und so viele Leute, die kannten waren dabei.

00:31:02: Ich glaube, Susie Banzer hat mich... Also gar nicht viele Leute aus der damaligen Stageco-Generation, die ein bisschen älter waren als ich haben das gespielt und ich fand es ganz toll.

00:31:10: Ja, das war kultig.

00:31:11: Kultig!

00:31:12: Das Stück.

00:31:13: über welchen Stück wollen wir noch sprechen?

00:31:15: So viel Auswahl.

00:31:16: Guck du mal auf deine Vita und sag mal was dir wichtig ist worüber du gerne sprechen möchtest.

00:31:21: Was für deinen Weg, für deine Prägung.

00:31:24: Mir hat auch Dracula sehr gut gefallen.

00:31:26: Aha

00:31:27: Das war bei den Klingenburg-Festspiel.

00:31:29: War das ein Musical oder ein Theaterstück?

00:31:31: Das Musical Dracula von Frank Wildhorn und da war ich eigentlich nur, was heißt nur es ist nicht nur weil's total cool ist.

00:31:40: eine Vampiren ja und der damalige Intendant meinte du wolltest so gern die Lucy sein dann kannst du es für eine Vorstellung machen

00:31:47: wirklich?

00:31:48: Ja und dann hab' ich eine Vorstellung!

00:31:49: Was?

00:31:50: Lucy Westenra

00:31:51: gespielt Mega Das ist

00:31:53: toll.

00:31:53: Und das habe ich sehr, sehr gern gemacht weil ich das schön finde dass es so dramatisch ist.

00:32:00: Ja cool!

00:32:01: Also ich weiß nicht ob so viele Leute das mögen, aber ich lieb's einfach weil es so melodramatisch ist und eine Ballade jagt die nächste.

00:32:12: Du bist jemand für Tanz der Vampire auch eigentlich?

00:32:16: Stage Entertainment hat's

00:32:19: nie gesehen, aber so wenn ich jetzt nicht so sehe und höre.

00:32:22: Also wenn hier noch mal jemanden für Sarah braucht ist es zwar bald vierzig, aber...

00:32:26: Es kommt doch wieder wohl hin?

00:32:27: Ich

00:32:27: kanns jeden Abend singen!

00:32:29: Ja

00:32:29: mach, mach, Mach!

00:32:32: Und das war total cool weil ich habe das gespielt bei den Klingburgfest spielen und ein paar Jahre später, ich weiß gar nicht mehr wann, hat mich die ZAV angerufen also Köln und hat gesagt, die brauchen für Dettmold eine Vampirin als Einspringerin.

00:32:48: Und dann habe ich noch mal als erste VampirIn am Landestheater Dettmold

00:32:52: gespielt.

00:32:52: Cool!

00:32:52: Sehr

00:32:53: cool.

00:32:54: Das war auch nur schöne Erfahrung weil ich da reingeschmissen wurde.

00:32:56: Ich hab mir eine Glatze geklebt bekommen und so.

00:32:58: Toll Also wirklich komplett absurdes Maskenbild und das war echt ne coole Erfahrung.

00:33:04: Ja

00:33:04: toll

00:33:05: Habe mich auch ganz lieb aufgenommen das ganze Ensemble Mal eingesprungen.

00:33:10: Das war auch sehr schön!

00:33:11: Ja,

00:33:12: sehr schön.

00:33:13: Was noch?

00:33:14: Was

00:33:14: hast

00:33:15: du noch...

00:33:16: Alle Musicals haben mich weitergebracht.

00:33:18: Es war total toll, mal Zorro zu machen weil ich nicht

00:33:20: als... Ich liebe ja Zorro

00:33:23: den Film

00:33:24: mit Antonio Banderas.

00:33:25: Ich

00:33:25: glaube nie dass ich so etwas mal gespielt hätte wenn ich nicht damals durch Christian Axel Schneider kennengelernt hätte und dann bei dem Burgfest spielen das gemacht hätte.

00:33:36: Catch me if you can, was du auch geniesst.

00:33:38: Ich war auf ganz toll, weil ich da so viele unterschiedliche Rollen gespielt habe.

00:33:43: Also es ist Dior des Krankenschwester und dann einfach ein Jet-Girl die in einem Outfit getanzt hat.

00:33:52: Ganz viele Tolle!

00:33:52: Auch bei Brich Kein Gesetz das wir als Agenten tanzen dürfen.

00:33:58: Es war richtig toll, ich hatte permanent zu tun in diesem Stück und dann haste dich schnell umgezogen neue Parücke

00:34:03: raus.

00:34:04: Ja herrlich

00:34:05: Und sowas liebe ich.

00:34:06: Ja, das ist toll!

00:34:08: Alle Stücke waren toll.

00:34:10: Auch

00:34:10: Pipi Langstrumpf.

00:34:11: zum Beispiel war ich froh dass sich die Annika war

00:34:13: und nicht die Pipi

00:34:15: immer doof fand.

00:34:15: Ich

00:34:16: fand sie immer

00:34:17: douf.

00:34:19: Das war mir zu laut, zu wild.

00:34:21: als Kind heute.

00:34:22: Sehe ich das natürlich anders?

00:34:24: Als erwachsene Frau aber als Kind fand ich die immer... weil

00:34:26: dir too much.

00:34:28: Interessant!

00:34:28: Ich fand es doof, dass die so frech war.

00:34:30: warum?!

00:34:31: Hast du dich nicht getraut?

00:34:32: selber wahrscheinlich.

00:34:33: Ja heute denke ich

00:34:33: mir, hey die ist super mutig!

00:34:34: Ja ja

00:34:35: klar natürlich total.

00:34:36: Steht

00:34:36: für sich ein und so bin ich jetzt auch.

00:34:39: aber als Mädchen... Aber vielleicht

00:34:40: warst du es früher nicht oder?

00:34:41: Oder

00:34:41: war ich schon eine Disney-Prinzessin.

00:34:44: Warst du schüchtern als Kind?

00:34:45: Ja.

00:34:46: Echt?

00:34:46: Total also sehr in mich geg... Also würde man nicht glauben ne wenn man mich so fährt.

00:34:50: Nee,

00:34:50: würde mal nicht denken.

00:34:52: Besonders weil du so früh den Berufsfonds Spühne hattest, aber vielleicht hast du dich da auch freier gefühlt.

00:34:59: Ja, ich glaube schon.

00:35:01: Also weil ich das wie ich vorhin schon meinte konnte oder dachte, kommt

00:35:06: es?

00:35:09: Aber ich war schon sehr in mich gekehrt und ruhig und habe dann für mich meine Musicals gehört.

00:35:13: aber als sich das dann präsentiert hat bei meinen Eltern, war ich ganz mutig Und die Tante kamen da noch mal und hat sich das angeguckt und da war ich mutig

00:35:20: Interessant!

00:35:21: Aber sonst war ich sehr sehr schüchtern und in mich gekärrt und zurückhaltend.

00:35:26: Wann hat sich dass geändert?

00:35:28: An der Stage School würde ich sagen.

00:35:30: Hättest

00:35:30: du dann unter Gleichgesinnten warst?

00:35:32: Ja, und ich muss dazu sagen meine Gesangslehrerin Joana Zonewa damals.

00:35:38: Die hat mir sehr viel Mut gemacht.

00:35:40: also weil die halt sehr...

00:35:41: Ja, extrovertiert ist!

00:35:43: Sehr

00:35:43: wild und extrovertsiert ist.

00:35:45: und durch sie, weil sie mich auch sehr gepusht hat, fand mich gut, die wusste was ich kann und das hat mir viel Selbstbewusstsein

00:35:54: gegeben.

00:35:55: Man braucht Lehrer-Lehrerinnen, die an einen glauben.

00:35:59: Da hat die wirklich, ich danke ihr von den

00:36:02: Herzen.

00:36:02: Liebe Grüße

00:36:03: auch!

00:36:04: Ich kenne sie gut vom

00:36:05: Engelsal.

00:36:05: Wir haben beide da gespielt.

00:36:07: Die hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben und mich sehr supportet und unterstützt.

00:36:12: Und ja, da wurde ich dann selbstbewusster.

00:36:15: Und mein Vater hat damals gesagt – und ich glaube das war auch lustigerweise habe ich damit mit meinem Freund jetzt im Urlaub drüber geredet

00:36:20: –

00:36:22: der hat damals sagt du gehst jetzt an eine Schule?

00:36:26: Die kenn dich noch nicht?

00:36:28: Sei mutig trau dich und zeig von Anfang an Einsatz.

00:36:31: Und sei am Start, so wird das nicht gesagt haben weil er nicht so grehe da dabei sinnbildlich.

00:36:37: Ja ja ja.

00:36:40: Ich habe von Anfang An Gas gegeben, weil er meinte du musst Gas geben damit du dann wenn du mal ein Fehler machst oder wenn du dann meine Pause brauchst warst Du aber schon aktiv und warst dabei.

00:36:51: Wie interessant!

00:36:52: Wie klug von ihm?

00:36:54: Dabei ist er gar nicht aus der Branche

00:36:56: eigentlich.

00:36:56: Nein

00:36:56: mein Vater war

00:36:58: Arzt.

00:36:58: Der

00:36:59: hat gesagt, du musst Gas geben von Anfang an.

00:37:01: Weil dann verzeiht man dir auch Fehler später?

00:37:03: Ja, ja, ja...

00:37:03: Ich meine das war natürlich auch sehr viel Druck.

00:37:07: Druckvoll

00:37:08: wie ich vorher

00:37:08: davor zeigte!

00:37:10: Aber

00:37:11: irgendwie hat mich das damals gepuscht und ich dachte ne, nee das ist jetzt deine Zeit.

00:37:14: Und er hat an dich geglaubt auch?

00:37:17: Ja.

00:37:17: Das ist so

00:37:17: wichtig.

00:37:18: Mein Papa.

00:37:18: Ja toll.

00:37:21: Wie interessant, wie interessant.

00:37:23: Und du hast also, wir müssen jetzt das verbinden deine Welten.

00:37:27: Du hast ab Jahrzehnten immer bei Christian Berg gespielt.

00:37:30: Jedes Weihnachten ein Familienmusikel und dazwischen im Laufe des Jahres hast du andere Produktionen gemacht?

00:37:37: Genau habe ich meist dann auch so Sommertheater ne und er hatte auch immer noch ein paar andere Produkzionen am Laufen so im Frühjahr oder in anderen Theatern, also im St.

00:37:47: Pauli Theater oder Sprechwerk Und das ging dann ganz gut.

00:37:53: Dadurch

00:37:54: hast du viel gespielt?

00:37:55: Ja,

00:37:56: mega!

00:37:58: Seitdem

00:38:00: immer bei

00:38:00: ihm und natürlich auch woanders.

00:38:02: Aber

00:38:03: viel

00:38:04: bei ihm.

00:38:05: Dann sprechen wir schon darüber über den Wechsel.

00:38:10: sozusagen ist er sehr krank geworden

00:38:13: und dann unerwartet

00:38:18: verstorben quasi Und du hast das dann übernommen.

00:38:22: oder wie war das?

00:38:24: Ja, also wir waren ja in einer Produktion.

00:38:27: Wir haben die Schöne und das Biest

00:38:28: gemacht

00:38:29: am Winterhoder Fairhaus und im Januar sollte dann coronabedingt ein bisschen verspätet Die Uraufführung von Das Hamburger Dschungelbuch Im First Stage Theater sein.

00:38:40: Ah!

00:38:40: Und er ist dann erkrankt während der Spielzeit im Winterhoer Fairhaus Also während die Schöhne und als Biest hat Dann schon gesagt okay Du musst es machen Du musst für mich das Stück auf die Bühne bringen im First-Age-Theater.

00:38:55: Wann war das jetzt?

00:38:56: Wir waren in den Jahr zwanzig, einundzwanzig?

00:38:58: Nee, na... Einundzwantig, zweieinzwanziger.

00:39:01: Zweiundzwanzig weil... Nee, einunzwanzigg!

00:39:04: Weil da Corona war.

00:39:06: Genau, in den Jahren zwanziger hätten wir

00:39:08: es... Zwei und zwanzi steht hier Dschungelbuch im First Stage.

00:39:11: Genau und das war dann im Januar also Winter einundzwanzig bei Die Schöne und Das Biest.

00:39:18: Dann habe ich gesagt, ja mache ich.

00:39:20: Ich

00:39:21: dachte, oh Gott was hast du da gesagt?

00:39:24: Aber du musst... Er hat dann auch vor allem ganz offiziell gesagt, Alexander übernimmt jetzt die künstlerische Leitung und übernimmt die Regie und macht das.

00:39:35: War ihm klar wie ernst er erkrankte es?

00:39:39: Und er sollte dann in Behandlung gehen ab Januar.

00:39:44: Ich sollte das Stück für Ihnen zzenieren, also in drei Wochen.

00:39:47: Das Hamburger Dschungelbuch auf die Bühne bringen so was wir während Corona schon mal aber mit einer anderen Besetzung angefangen

00:39:53: hatten zu proben

00:39:55: und dann hätte sollte dass oder hatte es dann im Januar zwanzig Premiere im First-Age Theater, die er dann leider nicht mehr miterlebt hat.

00:40:04: tatsächlich ja

00:40:07: ist dann eine Woche eineinhalb Wochen vor verstorben

00:40:10: okay Aber er hat quasi mitgekriegt, dass seine Arbeit weitergeht.

00:40:15: Ich habe ihm auch mal Videos geschickt und gezeigt was wir erarbeitet haben.

00:40:20: Manchmal noch um Rat gefragt und dann habe ich in Flugmodus

00:40:28: über Gesetzt

00:40:30: sozusagen und hab das irgendwie mit Autopiloten... auf die Bühne gebracht.

00:40:37: Selber mitgespielt auch?

00:40:39: Ja,

00:40:39: ja.

00:40:39: Auch noch super viele Rollen irgendwie fünf Rollen und habe aber gesagt das kriegen wir ich kriege hin, machen wir.

00:40:47: Ich hab auch ein ganz tolles Team um mich herum

00:40:49: gehabt,

00:40:49: die das alle mitgetragen haben, auch seine Bühnenbildnerin Ulrike mein bester Freund Torben Und die Choreografin Fides und also ist ganze Ensemble wirklich supportive und an meiner Seite.

00:41:05: Gemeinsam haben wir das

00:41:07: dann

00:41:07: gerockt.

00:41:07: Das war deine erste Inszenierung?

00:41:09: Das

00:41:10: war dann ungewollt meine erste Inszinierung.

00:41:12: Wahnsinn!

00:41:13: Und das hat die Intendantin vom Winter- oder Fairhaus gesehen und meinte irgendwie eine Woche später, ja möchtest du das dann bei uns auch weitermachen?

00:41:23: Ja

00:41:23: mach ich mit Torben aber gerne zusammen.

00:41:25: und dann dachte ich so Gott was hab' ich da gesagt?

00:41:28: Warum

00:41:29: habe ich das jetzt unterschrieben?

00:41:31: quasi?

00:41:32: Ja,

00:41:34: es war einfach die beste Entscheidung.

00:41:37: Es ist mir ja dann irgendwie zugeflogen oder auch falsch, weil ich immer da war... Du warst

00:41:41: ja immer da!

00:41:42: Das war eigentlich eine logische Konsequenz eurer Zusammenarbeit.

00:41:46: Ich war jedes Jahr da und das Theater kannte mich.

00:41:49: Kannte

00:41:49: dich?

00:41:50: Ja.

00:41:53: Aber ich dachte im ersten Moment oh Gott was hast du da getan?

00:41:56: Natürlich Was ist wenn die Dich zerfleischen werden?

00:42:00: damit meine ich Die Presse, die anderen Theaterleute.

00:42:04: Ja klar!

00:42:06: Dann meinte meine Mutter irgendwie, das ist doch egal.

00:42:09: Es ist doch am Ende egal was die anderen sagen.

00:42:13: So du sollst das jetzt machen und du machst es.

00:42:18: Und dann habe ich das

00:42:20: gemacht.

00:42:21: Also mit einem ganz tollen Team.

00:42:22: Ich mache das ja nicht alleine.

00:42:24: Ich hab tolle Leute um mich herum, die das mittragen Dezember-Fünfjahren?

00:42:32: Seit fünf Jahren.

00:42:33: Und was heißt jetzt konkret, du machst das?

00:42:37: Christian hat die ganzen Stücke entwickelt und also was machst Du jetzt alles?

00:42:42: Im Prinzip bin ich in seine Fußstapfen gedreht und bin jetzt Christian Berg entkleiner und jünger und weiblich und moderner.

00:42:51: vielleicht noch ein bisschen mehr Musical und Magic Schreibe zusammen mit meinem besten Freund und Kollegen Torben Padani die Stücke.

00:43:06: Und dann haben wir einen Kumpelnisten, das ist Mats Sharma und der schreibt die Musik so.

00:43:13: Dann habe ich natürlich ein Kreativteam noch aus einer Regie Assistentin, die bei mir ist und auch mal wechselnden Choreografinnen Und arbeite auch mit der Bühnenbildnerin zusammen und Kostümbildnerinnen, die mit der Christian zusammengearbeitet hat.

00:43:26: Mit Ulrike Engelbrecht.

00:43:28: Und das ist mein Team!

00:43:30: Dann entwickelt ihr das Stück zusammen?

00:43:32: Genau.

00:43:33: Und ihr nehmt immer bekannte Märchen.

00:43:37: oder wie ist euer Prinzip?

00:43:39: Im Prinzip haben wir das Schema von Christian übernommen.

00:43:43: also es gab immer ein bekanntes Märchen Grimm oder auch man anders sind bei uns jetzt noch nicht aber bei Christian damals Und überlegen dann, wie können wir das irgendwie auf heute transportieren oder in die heutige Welt?

00:43:58: Wobei wird trotzdem auch manchmal sehr klassisch bleiben von der Ausstattung.

00:44:00: Aber wie können we dem Ganzen eine moderne Botschaft geben?

00:44:04: Eine

00:44:06: moderne und ich würde sagen zeitgemäßere Botschaft?

00:44:11: dann setzen wir uns hin, werfen Ideen zusammen.

00:44:13: Aber meistens ist es eh so das Torben und ich uns da die Bälle zuspielen... Ich würde nicht sagen dass eine ist jetzt seine Idee und das ist meine Idee und pocht da jetzt drauf und sagt oh Mensch da hatte ich aber ne tolle Idee, sondern es sind unsere Ideen!

00:44:26: Wir sind ein Team und jetzt mittlerweile arbeiten wir auch zu dritt zusammen also mit Mats unserem Komponisten und spielen uns da Die Bälle zu weil wir da sehr ähnlich denken.

00:44:38: Ich glaube, dass Matz noch der realistischste von uns beiden ist.

00:44:41: Weil Torben und ich schon sehr magic sind!

00:44:44: Und das ist ganz schön dann nochmal so eine Meinung aus der Pop-Szene zu bekommen.

00:44:51: Dass es nicht nur alles verkitscht wird.

00:44:53: Das

00:44:54: ist ganz, ganz schön.

00:44:55: Und hast du jemanden vor Augen?

00:44:57: Wenn du das Stück entwickelst für den oder die Du spielen möchtest?

00:45:02: Also ein Prototyp Kind...

00:45:06: Also Torben und ich überlegen dann immer wen können wir spielen, also weil das mit Bedingungen ist.

00:45:11: Christian hat ja auch mal damals mitgespielt.

00:45:13: Stimmt!

00:45:14: Und eine Bedingung ist dass wir beide mitspielen.

00:45:16: Und dann überlegen wir okay wen können weh in dem Stück spielen?

00:45:21: Und dann schreiben wir

00:45:22: los.

00:45:24: Aber gibt es so... Habt ihr eine Botschaft die ihr immer rüber bringen wollt als da was abgesprochen oder unausgesprochen weiß nicht was, Liebe oder

00:45:35: Selbstwert.

00:45:36: Es ist sehr unterschiedlich.

00:45:37: also es sollen schon immer sehr empauernde Botschaften sein, selbstbewusst zu sein für sich einzustehen aber dann immer auf das Märchen bezogen.

00:45:47: Also zum Beispiel unser erstes Stück war ja Aschenputtel und das war die einzige Idee die wir noch von Christian übernommen hatten.

00:45:55: der wollte Aschen putteln machen Aber Aschen Puttel sollte ein Junge sein

00:45:58: Und kein Mädchen.

00:46:00: Interessant!

00:46:02: Habt ihr das gemacht dann?

00:46:03: Dann

00:46:03: haben wir das gemacht, weil wir gesagt haben okay, dass hat Christian schon so angekündigt... Ja

00:46:06: klar und war Torben dann Aschenputtel?

00:46:08: Und

00:46:09: wie

00:46:09: hieß er auch Aschen-Puttl?

00:46:10: Aschen

00:46:12: und Puttl war der Nachname.

00:46:16: Okay

00:46:17: genau und dann haben wir überlegt Der Rest ist dann von uns gewesen.

00:46:21: Haben auch immer alle gefragt, ob das jetzt ein Musical von Christian Berg ist?

00:46:24: Naja, das war dann schon unser, weil die einzige Idee, die wir von Christian über Normalen waren, dass wir die Rollen getauscht haben.

00:46:31: und da war dann uns zum Beispiel wichtig einfach zu zeigen, dass auch ein Junge schwach sein kann und sich nicht trauen kann bei seinem... der hatte dann einen Stiefbruder Und eine Stiefmutter, ne Böse.

00:46:46: Da für sich einzustehen und mutig zu sein... ...und einfach so zeigen dass das auch ein Junge sein kann.

00:46:52: Das muss nicht immer das traurige Mädchen sein und ihm zu sein.

00:46:55: Genau!

00:46:55: Das schwache, traurigen Mädchen.

00:46:58: Er hat dann aber eine mutige selbstbewusste Prinzessin kennengelernt.

00:47:01: Ja,

00:47:01: ist cool.

00:47:02: Sehr schön.

00:47:04: Bei Rotkäppchen war es zum Beispiel, dass die Mutter von Rotkeppchen bei uns einen Zaun um das Dorf oder die Kleinstadt bauen wollte, um die Wölfe nicht mehr reinzulassen.

00:47:17: Das war dann so ein bisschen politisch und dann die Message am Ende war, dass egal wer du bist woher du kommst, dass du dazugehörst und dass wir eine Einheit sind.

00:47:31: Und beim Don Röschen war es am Ende jetzt letztes Jahr Sie nicht, unser Don Röschen zum Beispiel von keinem Prinzen geküsst wurde.

00:47:41: Weil wir das nicht zeigen wollten dass eine schlafende Frau

00:47:44: geküszt wird.

00:47:45: Stimmt, stimmt, stimmt.

00:47:47: Eine

00:47:47: onmächtige schlafenden Frau?

00:47:48: Stimmt!

00:47:50: Ja ja natürlich.

00:47:51: Ich meine die Märchern sind alle da und es ist schön, dass sie da sind.

00:47:56: Und man kann's ja auch so erzählen

00:47:59: aber sagen... In diesen heutigen Augen ist es schwierig, das stimmt.

00:48:01: Und

00:48:02: ich vorteile niemanden der das so inszeniert wie es ist.

00:48:05: Aber ich möchte das nicht.

00:48:07: Was habt ihr dann gemacht?

00:48:08: Und bei uns war es so, dass immer mehr Prinzen kamen... Also nee, anders!

00:48:15: Sie hat einen Fee kennengelernt, Malvolio und haben den Plan entwickelt weil ihr Vater sie verheiraten wollte mit einem Prinzen, dass die sich schlafen stellt.

00:48:26: Ein bisschen wie Romeo und Julia.

00:48:29: Ja ja.

00:48:31: Dann kam halt immer mehr Prinsen um sie wach zu küssen Und sie mussten sich immer neue Pläne ausdenken, wie Sie diese Prinzen in die Flucht schlagen.

00:48:39: Damit halt nicht herauskommt... Dass sie

00:48:42: wach ist?

00:48:43: Ja genau.

00:48:44: und am Ende wurde dann aber ihr Freund also der Fee Malvolio bedroht von dem Drachen.

00:48:50: Von den Prinzen.

00:48:51: er hat sich dann an einen Drachen verwandelt.

00:48:53: und dieser Fee hat sich denn in den Drachen verwandelt um den Prinz in die flucht zu schlagen.

00:49:00: und

00:49:00: dann hat sie ein Schwert in die Hand genommen und hat gegen den Prinze gekämpft Für sich und ihre Freundschaft gekämpft.

00:49:06: Wir hatten einen kleinen Fight auf der Bühne im Rosa-Kleid mit hohen Schuhen.

00:49:13: Sehr

00:49:13: gut, sehr gut!

00:49:15: Ja auch eine Frau in einem Rosa Kleid kann mit einem Schwert kämpfen.

00:49:20: Und am Ende ist die Botschaft keine Frau muss heiraten nur um dem Vater zu gefallen so und sie möchte ihren eigenen Weg gehen.

00:49:30: Toll

00:49:31: wenn nicht richtig

00:49:32: gut Ja.

00:49:33: Danke!

00:49:34: Alexandra, jetzt möchte ich mit dir sprechen über eure diesjährige Produktion.

00:49:39: Was möchtest du

00:49:41: wissen?

00:49:41: Ich möchte wissen welche Stück ihr spielt.

00:49:43: Wir spielen der Froschkönig Küssen

00:49:47: verboten.

00:49:50: Und dann möchte ich natürlich wissen oder erzählen was ich damit zu tun habe.

00:49:55: Soll ich erzählen?

00:49:56: Los!

00:49:57: Also, ich habe für euch eingesprochen eine Stimme aus dem Off.

00:50:01: Die

00:50:01: in den Vorstellungen erscheinen wird im Stil von Lady Whistledown

00:50:06: aus

00:50:06: Bridgerton.

00:50:09: Kleiner

00:50:09: Spoiler für die, die kommen möchten!

00:50:11: Das waren wir eine große, große Freude.

00:50:13: Ich muss die Geschichte dazu erzählen warum das für mich persönlich so schön

00:50:16: war.

00:50:17: Also Bridgetten wer es von euch kennt?

00:50:20: Da ist Lady Whistle Down eine Stimmer aus dem off, die immer wieder kommt und wird gesprochen von Julie Andrews.

00:50:26: Und meine liebe Mutter, Marianne Bernhardt war zum Schluss die Stimme von Julie Andrews bei Julius Green Room.

00:50:34: Bei einer Netflix-Serie, die in der Theaterwelt gespielt hat.

00:50:38: und meine Mama ist dann verstorben.

00:50:40: und dann habe ich Bridgetten gesehen und dachte oh das müsste eigentlich meine Mama synchronisieren.

00:50:45: und dadurch hab' ich mich mit dieser Stimme ein bisschen mehr identifiziert als sonst als Zuschauerin.

00:50:50: Und dann, als du diese Anfrage hattest, dachte ich das ist meine Chance, das zu sprechen.

00:50:57: Du bringst also die Idee dieser Stimme aus dem Off jetzt in euer Stück und in dem gleichen Stil.

00:51:03: aber statt Liebehörerschaft oder Leserschaft sage ich dann liebe geärte Ballgesellschaft.

00:51:09: In

00:51:09: diesem Jahr passiert

00:51:10: das.

00:51:11: Geneigte,

00:51:12: geneigte Ball-Gesellschaft und so eine sehr schön klassischen alten Sprache Und das wird immer wieder in der Vorstellung vorkommen dann.

00:51:20: Genau, also es hat dann so kleine Parts um zum Beispiel eine neue Szene einzuführen oder?

00:51:25: Ja und das ist das was du meinst dass ihr halt nicht nur für Kinder spielt sondern für alle Generationen weil das wird ja die Generationen die Bridgetten guckt Erwachsene sofort verstehen und sich darüber freuen.

00:51:36: Das werden die Kinder natürlich nicht verstehen aber ähm die älteren erwachsenen Menschen älter sind.

00:51:44: Erzähl mal davon, du hast es eben gesagt als wir uns zwischendurch unterhalten haben dass du probierst nicht nur einen familienmusikel zu machen sondern eigentlich ein musical zumachen für alle altersgruppen.

00:51:57: wie funktioniert das ohne?

00:52:03: ich glaube ich unterstelle mal dass du nicht so zwei deutige witzer einbaust damit die erwachsenen auch ihren spaß haben Die, die Kinder nicht verstehen.

00:52:14: Ich glaube das machst du

00:52:15: nicht oder?

00:52:16: Nein, die Witze sind da und die Kinder verstehen es dann vielleicht nicht aber die Eltern.

00:52:20: Ja, also ja... Aber es ist

00:52:23: glaube ich nie, das

00:52:23: ist nein, eben

00:52:25: hast du nämlich.

00:52:26: Du machst das nicht darüber!

00:52:27: Nein, nein wie?

00:52:28: Deswegen frage ich, wie machst du das dass für Erwachsene und für Kinder Interessantes?

00:52:34: Ich

00:52:34: weiß es gar nicht.

00:52:35: Also ich weiß zum Beispiel, dass ich als Kind es doof fand ins Kindertheater zu gehen.

00:52:42: Aha.

00:52:43: Gut, weil du schon mit sieben Fantomen gut wartest?

00:52:46: Ja!

00:52:47: Aber die Messleite war hoch.

00:52:49: Und ich fand es doof ins Kinderteater zu gehen, weil ich den Eindruck

00:52:53: hatte...

00:52:54: Schon als Kind.

00:52:55: Interessant ja.

00:52:58: Dass ich so verkackert werde und nicht ernst genommen werde.

00:53:03: Das

00:53:03: ist ein richtig dummes Wort aber...

00:53:04: Ich verstehe

00:53:05: das total.

00:53:06: Und Christian hat das auch seine Botschaft gehabt.

00:53:13: Nein, nicht Botschaft!

00:53:13: Aber es war für seinen Schaffen wichtig Kinder ernst zu nehmen und Ernst ist immer so ein doofes Wort weil das gleich alles ernst ist.

00:53:23: Ja aber

00:53:23: als fertige Menschen zu betrachten oder?

00:53:26: So würde ich das nennen.

00:53:28: Und mir ist es wichtig wenn wir ein Musical schreiben dass wir die Kinder nicht für dumm verkaufen.

00:53:35: ja super

00:53:37: so und Kinder verstehen mehr als man immer glaubt und denkt.

00:53:42: Und das, was sie nicht verstehen, das müssen Sie vielleicht auch gar nicht verstehen?

00:53:46: Wenn ich mir jetzt mit meinem siebenjährigen Ich König der Löwen angucke und mit meinem heutigen Ich da habe ich Dinge auch nicht verstanden und Witze und hab die gar nicht so gesehen wie ich sie heute sehen würde.

00:54:02: So versuchen wir dann unsere Familie Musicals anzusetzen also dass die Kinder ihren Teil raus schöpfen, rausziehen können.

00:54:12: Und dass aber auch die Erwachsenen, die drin sitzen oder die erwachsenden Menschen, das müssen ja auch nicht immer Eltern sein ebenso ihren Spaß haben.

00:54:19: deswegen sage ich mal von vier bis hundertvier oder noch älter je nachdem, dass wirklich alle das Gefühl haben sie sind am richtigen Ort und haben eine richtig gute Zeit.

00:54:32: Ich glaube es gelingt einem dadurch, dass man alle ernst nimmt die Kinder, die Teenies.

00:54:40: Für mich sowieso das größte Kompliment wenn Teenager zu mir kommen und sagen es war richtig cool.

00:54:46: War gut.

00:54:47: Ja klar ist das riesen.

00:54:48: Letztes Jahr auch bei Robert und Röschen stand irgendwie so ein fünftzehnjähriger Junge vor mir,

00:54:53: wo

00:54:53: ich nicht glauben würde dass der zu mir kommt und sagt es war wirklich cool

00:54:56: ja toll

00:54:58: und wir gucken dass wir alle abholen oder versuchen es zumindest.

00:55:03: Ja,

00:55:04: ja, und jetzt was kannst du schon erzählen?

00:55:06: Warum heißt beim Froschkönig die Unterzeile Küssen verboten?

00:55:10: Wo die Hauptsache ist, dass sie den Froschwisch küst!

00:55:15: Naja also wenn wir ehrlich sind gibt das ja nie einen Kurs im Froschlönig weil er ja eigentlich gegen die Wand geworfen wird.

00:55:22: Aber ich

00:55:22: musste küssen als ich's gespielt habe.

00:55:24: Wieso muss sich denn da küssen?

00:55:25: Ich

00:55:25: hab' den Frosh geküsst.

00:55:26: Das

00:55:26: wollte Karsten vielleicht auch.

00:55:27: Wahrscheinlich

00:55:28: nicht über das Karsten zu inszenieren.

00:55:31: Nein,

00:55:31: eigentlich gibt es den Kuss nicht.

00:55:33: Sie fürft ihn, weil sie es

00:55:34: nicht will!

00:55:35: Weil sie ist so eklig

00:55:35: findet.

00:55:37: Stimmt?

00:55:38: Einer stimmt.

00:55:39: Ja bei uns ist es so dass der Frosch... Wir haben einen Froschs.

00:55:45: Der ist gar kein Prinz.

00:55:47: Was?!

00:55:49: Okay gut sehr gut.

00:55:51: Oh Gott habe ich jetzt was verraten?

00:55:53: Ah egal Es ist nicht schlimm.

00:55:57: Die Erwachsenen, die kommen, können das verschmerzen und

00:56:01: die Kinder hören es ja gar nicht.

00:56:03: Aber er wäre so gern ein Mensch, er wäre gerne ein Prinz, ein bisschen aräerisch.

00:56:12: Und es gibt bei uns eine Familie.

00:56:15: Das ist die Familie von Blumenau, eine alleinerziehende Königin.

00:56:19: Mit ihren drei Töchtern, die unterschiedlichster nicht sein können.

00:56:25: Einmal Prinzessin Hortensia, Prinzess in Azalea und Prinzess Dahlia, die ich bin.

00:56:31: Und es ist alles in diesem budgeten Thema.

00:56:34: ein wenig also es gibt einen Ball den Spätsommernachtsball der Saison wo die Blume der Saison gekürt wird.

00:56:42: Die an die Bridgerton Fans, die es da draußen gibt.

00:56:46: Kommt gerne vorbei und habt ein paar Bridgarten-Vibes.

00:56:51: Und diese Prinzessin Dahlia lernt dann den Frosch kennen und lernt sich selber durch den Frusch besser kennen und wer sie eigentlich wirklich sein möchte.

00:57:02: und dass die Botschaft am Ende ist man selbst zu sein.

00:57:08: Du bist gut so, wie du bist.

00:57:09: Wie du

00:57:09: bist und brauchst doch keinen Prinz an deiner Seite um.

00:57:13: Ja?

00:57:14: Nee, eben nicht!

00:57:15: Erst immer nicht,

00:57:16: ja genau.

00:57:17: Und

00:57:18: was dann aber mit ihr passiert,

00:57:20: während

00:57:21: des Stücks und mit den beiden, mit dem Frosch und Dalia... Da muss man dann vorbeikommen.

00:57:26: Ab wann spielt ihr denn?

00:57:27: Ab dem siebenundzwanzigsten Elften.

00:57:29: Und bis Weihnachten wahrscheinlich oder?

00:57:31: Kurz nach

00:57:32: Weihnachten, kurz nach Weihnachten.

00:57:35: Was ganz anderes dazu fragen, dich als Darstellerin muss ich jetzt fragen.

00:57:40: Wie bereitet man sich mental und körperlich darauf vor auf so eine lange Strecke am Stück zu spielen?

00:57:47: Und zu wissen du hast keine Cover die dich vertreten können?

00:57:52: wie machst du das?

00:57:53: Wie gesund lebst du in der Zeit oder wie hättest du es durch?

00:57:56: also Ich versuche mir erstmal nicht zu viele Gedanken zu machen.

00:58:02: Psyche, da vielleicht mehr

00:58:04: mit

00:58:05: einem Macht als man denkt.

00:58:07: Dann versuche ich mich irgendwie mit gesunder Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln, Sport am Leben zu halten und ich muss auch sagen, ich vermeide es dann irgendwie groß auf dem Weihnachtsmarkt zu gehen.

00:58:22: Wo man sich anstecken kann.

00:58:23: Genau!

00:58:24: Ich gucke schon dass ich dann irgendwie bewusster lebe aber mach mir auch mein Leben nicht kaputt.

00:58:31: dadurch Also, sehr

00:58:32: cool.

00:58:33: Gute Einstellung!

00:58:33: Die Balance.

00:58:35: und wenn ich trotzdem Lust habe ein Glas Wein zu trinken auch wenn das natürlich nicht gut fürs Immunsystem ist dann trinke ich trotzdem ein Glas Weine und ich versuche da irgendwie die Balance zu

00:58:43: halten.

00:58:44: Und konntest du immer spielen?

00:58:45: Ja,

00:58:45: ich hab bislang

00:58:46: immer gespielt.

00:58:48: Ich hab mich im Theater noch nie krank gemeldet.

00:58:51: Toll.

00:58:53: Könntest Du?

00:58:54: Bist Du?

00:58:54: Nee.

00:58:55: Also

00:58:55: es ist auch nicht gesund sich nicht krankzumelden und wenn man wirklich krank isst, dann wollte man

00:59:00: sich auch krank melden.

00:59:01: Ja richtig will

00:59:01: ich Sie sagen ja stimmt Also ich hab's immer durchbekommen.

00:59:06: Aber das ist auch nicht gut, deswegen hört auf euch und euren Körper.

00:59:13: Jeder muss das für sich selber

00:59:14: ausmachen.

00:59:15: Total!

00:59:15: Aber es steht dir nicht bevor.

00:59:17: du hast jetzt nicht das Gefühl, oh Gott diese Zeit muss ich jetzt schaffen.

00:59:19: Nein

00:59:19: überhaupt nicht.

00:59:20: Ich freu mich eher auf die Zeit.

00:59:23: Es ist ja irgendwie mein Baby.

00:59:27: Mir sehr wichtig... ein gutes Stück zu machen.

00:59:30: Ich glaube, weil ich da emotional auch ganz anders und natürlich auch

00:59:33: in der

00:59:34: Verantwortung stehe ist es für mich nochmal was anderes.

00:59:38: Das glaube

00:59:39: ich, das muss ich

00:59:40: so tun.

00:59:40: Ich muss gerade denken den Vergleich mit meinem Podcast ist ja ein kleines Projekt.

00:59:45: Ein Zweierprojekt aber es macht mich so glücklich und weil ich es einfach selber in der Hand habe und selber kreativ gestalten kann.

00:59:51: Ich bin meine eigene Produzentin, ich schneide, ich überlege mit wie man sprechen will und wie das aussieht, der Look.

00:59:58: Und es macht sich so glücklich als Künstlerin auch fühlt sich total künstlerisch für mich an und deswegen dann ein ganzes Stück zu machen muss senden.

01:00:05: Es muss ja der Himmel auf Erden sein!

01:00:07: Ich liebe es wirklich.

01:00:09: Für mich ist das unabhängig davon, dass ich den Beruf sowieso liebe

01:00:13: und ins

01:00:14: Theater liebe und das Musical und diese ganze Atmosphäre.

01:00:18: Liebe ich jetzt auch einfach mein eigener Chefin zu sein?

01:00:25: Und das mitgestalten zu können!

01:00:27: Also dass ich mir meinen Team aussuchen kann, dass sich so arbeiten kann wie ich es für richtig halte... auch anders arbeite vielleicht als ich es selber erlebt habe in meiner Karriere.

01:00:42: Und ja, dass ich versuche ist für mich richtig zu machen und also ich möchte das die Menschen, die bei mir

01:00:49: arbeiten,

01:00:52: das Gefühl haben sie selbst sein zu können, dass wir auf Augenhöhe arbeiten, dass ein nettes... Wir sind da zweieinhalb Monate zusammen.

01:01:01: Lass uns doch die zweieinhalben Monate nett miteinander verbringen.

01:01:06: Ohne Dramen, ohne kulerische Anfälle, ohne Abwertungen oder so.

01:01:16: Ich möchte auch nicht dass da jemand hinkommt in diesen zweieinhalb Monaten und Angst hat zu spielen oder etwas Falsches zu sagen.

01:01:23: So ich

01:01:24: hoffe das kommt bei den Menschen die mit uns zusammenarbeiten so an.

01:01:28: aber ich glaube schon... Toll!

01:01:30: Und ja da irgendwie einen eigenen Weg zu gehen und irgendwie zu gucken, wie kann ich das gut machen?

01:01:38: Und wie kann nicht uns allen eine schöne Zeit bescheren.

01:01:40: Ja!

01:01:40: Und dann natürlich auch dem Publikum – Wie kann ich alle

01:01:43: abholen?!

01:01:44: Na klar!

01:01:47: Ich freue mich einfach auf diese gesamte Zeit, weil es ein schöner Zeitraum ist mit netten Menschen zusammenzusehen für ein nettes Publikuum in Winterhude.

01:01:59: Ihr

01:01:59: habt auch ein treues Publikums!

01:02:01: Also es sind wirklich

01:02:03: Leute,

01:02:03: die jedes Jahr gehen.

01:02:03: Da kennen mich Leute seit Pinocchio.

01:02:05: Ja, Wahnsinn!

01:02:06: Mein erster Stück.

01:02:07: Wahnsinn.

01:02:10: Es ist ein ganz herzliches Publikum im Winterhuder-Fairhaus.

01:02:13: Das ist ja nicht nur in Winterhude.

01:02:14: Die kommen von überall.

01:02:15: Aber

01:02:16: es ist eine ganz tolle Zeit und wir haben sehr viele Fans.

01:02:21: Stammpublikum... die so supportive sind.

01:02:24: Für uns, für die Menschen, die bei uns arbeiten... Ja!

01:02:28: ...für uns als Team also ich sag jetzt mal Torben und mich und auch für unsere eigenen, wenn man noch ein paar andere kleine Projekte, die wirklich supportive sind und das ist total schön.

01:02:39: Das ist toll.

01:02:40: Wo ich am Anfang nicht alleine bin.

01:02:43: Und ich natürlich ja im Anfang auch Angst hatte wie wir aufgenommen haben.

01:02:45: Respekt hat es wie bitte

01:02:46: sein natürlich nach so

01:02:47: großen... Mögen die Leute uns wollen die Christian zurück?

01:02:52: Ja toll.

01:02:53: Das ist unumkehrbar,

01:02:56: aber...

01:02:56: Aber ich hatte Angst oder Respekt ja?

01:02:59: Ich fand interessant du hast einen kleinen Nebensatz gesagt.

01:03:02: Ich will da nicht jetzt tief einsteigen, aber du hast gesagt du wolltest es anders machen als du's schon erlebt hast.

01:03:07: und das geht mir beim Coaching so.

01:03:09: Ich glaube dass ich deswegen auch so ein guter Coach bin weil ich einfaches anders mache als viele negative Erfahrungen die ich selber gemacht habe als Schauspielerin oder als Sängerin in meinem Unterricht.

01:03:21: Ich finde, gerade die Arbeit an der Stimme braucht eine Atmosphäre in dem man sich sicher und wohl fühlt.

01:03:28: Und dann erst kann man was verändern oder an sich arbeiten.

01:03:31: Deswegen arbeite ich wie ich arbeite aufgrund eigener Erfahrungen.

01:03:36: Das ist klang bei dir eben auch so.

01:03:38: Ja

01:03:39: also ich bin sehr dankbar für die ganzen Stücke, die ich machen durfte und für die ganze Theater, an denen ich arbeiten durfte habe aber auch unschöne

01:03:53: Erfahrungen gemacht,

01:03:54: im Berufsfeld vor allem mit männlichen Kollegen.

01:04:02: Deswegen ich brauche nicht gendern, wobei eine Kollegin war auch nicht so nett, aber gibt es auch.

01:04:09: Aber überwiegend Männer und das soll auch gar kein Männer hast jetzt irgendwie in Gegenteil.

01:04:13: Ich arbeite mit tollen Männern zusammen Dinge gewesen in der Zusammenarbeit, die nicht okay sind.

01:04:23: Und so sehr ich diese ganzen Produktionen geliebt habe und das auch geliebte bei diesen Theatern zu arbeiten gab es auch unschöne Momente in Bezug auf die Zusammenarbeit.

01:04:34: Ja, Machtgefüge

01:04:36: wahrscheinlich.

01:04:36: Machtgefühle, Dramen dass sich teilweise auch Angst hatte.

01:04:40: also so schön wie ich eine Zeit fand in der Produktion ja hab ich auch gemerkt hat dich angst was Falsches zu machen nicht gut genug zu sein, etwas Falsches zu sagen, etwas falsches zu spielen.

01:04:56: Und da gibt es ja alle Formen von.

01:04:58: der Regisseur sagt gar nichts zu mir.

01:04:59: also ich werde

01:05:00: imitiert

01:05:01: bis hin ich werde angeschrien was mehr alles passiert ist bis hin zur sexistischen Bemerkung und das will ich nicht.

01:05:09: Also... Das macht

01:05:11: du bewusst anders sozusagen?

01:05:14: Genau!

01:05:14: Das ist nicht okay und das war nicht okay Das mache ich bewusst anders.

01:05:19: Ich meine, ich bin auch eine Frau.

01:05:20: Ja aber ja trotzdem du bist natürlich in einer Führungsposition und könntest sie missbrauchen oder halt nicht?

01:05:26: Genau!

01:05:28: Und ich möchte dass es jeder jede die bei uns arbeitet frei ist und sich wohl fühlt und nicht Angst haben muss etwas falsches zu machen.

01:05:40: weil was machen wir?

01:05:43: Wir machen Kunst also wir machen Theater.

01:05:45: das soll doch Spaß machen.

01:05:48: Ich muss da nicht zur Probe kommen und genervt sein oder cooleert.

01:05:52: Es ist was anderes, einen schlechten Tag zu haben.

01:05:54: Oder es ist etwas passiert und man ist distanzierter... Aber es geht doch darum miteinander, etwas Tolles zu erschaffen.

01:06:03: Etwas Gefühlvolles zu erschangen!

01:06:09: Wie kann das unter Angst oder Druck passieren?

01:06:13: Not possible.

01:06:14: Nein.

01:06:15: Find

01:06:21: ich.

01:06:22: Ich möchte das anders machen.

01:06:24: Und ich mache es anders, dass die Leute gerne bei uns arbeiten und sie gerne zur Probe kommen, dass sie keine Angst haben müssen, dass auch mich zur Seite ziehen können und sagen, hey mir geht's nicht gut!

01:06:35: Ich habe dann ein Problem mit, ich möchte das Kostüm nicht anziehen.

01:06:39: So wenn jemand sagt, ich mag das nicht anzuziehen... ...ich fühle mich unwohl weil man sieht, keine Ahnung.

01:06:44: Das

01:06:45: und das irgendwie?

01:06:46: Ja genau.

01:06:48: Wir finden eine Lösung.

01:06:49: Keiner, keine muss etwas tun was er sie nicht möchte.

01:06:53: Ja und toll!

01:06:56: Ich hoffe ich setze das so um.

01:06:58: Das klingt ganz toll ja.

01:06:59: Aber

01:07:01: ich denke immer... ich stelle mich dann hin und denke okay wie würde ich es gerne haben wollen?

01:07:07: Wie würde ich mich

01:07:08: gerne fühlen

01:07:09: auch?

01:07:10: Perfekt gibt's nicht.

01:07:12: Nee

01:07:12: wir sind alle Menschen

01:07:13: natürlich klar aber dass man mit einem vernünftigen Bewusstsein daran geht und nicht negativ ist oder cholerisch.

01:07:27: Find ich toll,

01:07:28: nehm' ich die zu

01:07:29: einhundert Prozent ab.

01:07:30: Ich hab ja noch nicht mit dir auf der Bühne gestanden aber ich habe bei dir gesprochen.

01:07:33: das war auch sehr angenehm.

01:07:35: Ja,

01:07:35: ich hoffe.

01:07:37: Total!

01:07:37: Wir haben ja auch Menschen, die schon öfter mit mir zusammen gearbeitet haben.

01:07:43: Deswegen glaube ich, dass wir das ganz gut umsetzen können.

01:07:48: Und wie krass ist es Alexandra?

01:07:50: Wenn man denkt du hast mit sieben das beschlossen zu machen und dann hast du ja als Kind auch schon Stücke inszeniert oder ein bisschen.

01:07:58: Ein bisschen

01:07:59: aber dass du das jetzt machst

01:08:02: aber auch

01:08:03: nie gedacht.

01:08:03: Aber man sagt ja oft, dass man in der Kindheit eigentlich schon die Sachen macht, die man dann später beruflich macht.

01:08:09: Ich glaube ich konnte meine Schwester gut delegieren und ihr Sagen macht das, macht das?

01:08:15: Und hatte da schon immer meine eigenen Vorstellung irgendwie obwohl ich eher schüchtern.

01:08:21: Ja.

01:08:21: Ich bin auch jetzt noch schüchtern, ich hasse es zu primieren und da rumzulegen.

01:08:25: Uns Wall Talk zu machen irgendwie?

01:08:26: Hasse ich ganz, ganz schlimm.

01:08:28: Interessant ja!

01:08:29: Also oder auch so Klinken putzen bei

01:08:32: Betonstudios

01:08:33: hier.

01:08:34: Wenn mich jemand hört und mich als Stimme haben möchte gerne... Wann soll

01:08:36: das ich melden?

01:08:37: oder sieh genau?

01:08:38: Ja, ja verstehe ich.

01:08:39: Aber

01:08:39: ich kann das nicht.

01:08:41: Und aber ich hätte während der Ausbildung und auch in meiner ersten Berufsanfängerin Zeit mit Christian nie gedacht, dass ich mit Mitte dreißig mal Stücke inszeniere und keine Ahnung ob ich das richtig mache.

01:08:58: Richtig gibt es aber auch nicht beim Musical.

01:09:00: also... Ich mach einfach wie ich denke.

01:09:05: Und

01:09:05: lernt schon passen?

01:09:06: Das ist

01:09:06: ja dazu wahrscheinlich auch einfach was funktioniert.

01:09:10: Natürlich haben wir dann auch schon beim Schreiben oder ich mache mir oft schon beim schreiben

01:09:14: des

01:09:14: Stücks Gedanken, wie könnte man das umsetzen?

01:09:17: Wie könnte man es spielen.

01:09:19: Und dann arbeitet man aber mit den Menschen zusammen und merkt okay nee funktioniert gar nicht.

01:09:23: Ja interessant!

01:09:24: Müssen wir anders machen.

01:09:25: Also letztes Jahr zum Beispiel, wir hatten einen Darsteller der hat alle drei Prinzen gespielt.

01:09:30: Wir haben drei Prinze weiter in Röschen.

01:09:33: Und die

01:09:33: haben wir uns vorgestellt an meinem Esszimmertisch.

01:09:40: Das kam aber ganz anders.

01:09:43: das loszulassen und zu sagen, okay, dass ist jetzt das echte was funktioniert.

01:09:47: Santiago mein Kollege grüße der macht es jetzt anders.

01:09:51: ja so und zwar super die Leute haben ihn geliebt ja toll und es war aber ganz

01:09:56: anders als du es eigentlich geplant

01:09:57: hat und ich

01:09:59: überlegt hattet

01:10:01: Ja cool deswegen ich mache einfach toll wie ich denke irgendwie bei Disney oder in Musicals gesehen habe.

01:10:08: Und

01:10:10: wie krass findest du es, dass du Musical schreibst eigentlich?

01:10:13: Ja.

01:10:13: Das ist schon krass

01:10:14: oder?!

01:10:15: Ja!

01:10:16: Mega mega

01:10:17: mega mega!

01:10:18: Ich weiß nicht, wenn mich das Winter oder Ferraus so ein Zuhause... ja toll also seit ... Jahrzehntzehn?

01:10:24: So, das ist für mich mein Wohnzimmer irgendwie so aber es ist schon auch eine Nummer in Hamburg.

01:10:31: Auf jeden Fall auf jeden Fall.

01:10:33: Aber es ist so natürlich gewachsen für dich in dir, dass sich halt für dich stimmig und organisch anfühlt.

01:10:39: Ja, ich wüsste gar nicht was ich machen würde ohne das Winter oder Piaus weil es mir nämlich so wichtig ist.

01:10:44: Ich liebe die Leute in der Arbeit auch den neuen Theaterleiter und es ist einfach eine ganz tolle Stimmung dort.

01:10:52: Toll!

01:10:52: Jetzt möchte ich mit dir darüber sprechen was du für ein schönes Projekt vor hast.

01:10:56: ihr macht The Last Five Years

01:10:58: jetzt etwas

01:10:59: ganz anderes aber im selben Haus in einem anderen Raum.

01:11:04: Er heißt Kontraste der Raum, oder?

01:11:06: Der hieß mal Kontrast.

01:11:07: Jetzt ist es der

01:11:08: kleine Saal.

01:11:10: Ja beim Foyer, da rechts.

01:11:11: Genau.

01:11:12: Am Foyerecht.

01:11:13: Das ist wie bei Peter Pan oder so am Foyeraechts.

01:11:16: Da

01:11:16: öffnet

01:11:18: sich eine Tour!

01:11:19: Da spielt ihr Torben und du,

01:11:21: oder?!

01:11:22: Und wann ist das?

01:11:24: Das hat Premiere am fünften Februar.

01:11:27: Bin ich jetzt falsch oder nein?

01:11:30: Also bald

01:11:30: nicht, aber bald.

01:11:31: Anfang des neuen Jahres.

01:11:33: Genau an dem Freitag erst im Freitage im Februar und wir sind... also es ist so cool dass wir das machen dürfen.

01:11:45: Es ist dank Dieter Povitz den neuen Theaterleiter der unser interaktives Musical-Programm gesehen hat.

01:11:54: Stimmt!

01:11:54: Genau, wenn wir so ein

01:11:56: interaktives

01:11:56: Musical-Programm musical wishes ernannte es sehr anarchisch.

01:12:01: also es gibt eine Liste mit hundert Musicals.

01:12:04: Okay die das Publikum bekommt?

01:12:06: Die das Publiikum bekommt und das Publikum darf dann An dem Abend, sich ein Musical wünschen.

01:12:12: Wie macht man das

01:12:12: über ...

01:12:13: Nee, die können sich melden oder manchmal ziehen wir auch Zettel aus einem Glas.

01:12:19: Also es gibt mehrere Optionen.

01:12:20: Manchmal müssen sie auch Fragen beantworten und die Person, die die Frage dann richtig musical fragen, selbstverständlich, die darfst dich dann was machen?

01:12:27: Das ist ein bisschen bunt gewesen.

01:12:29: Wir sind ein Jukebox sozusagen, eine lebendige

01:12:31: Juke box.

01:12:32: Und ihr habt hier hundert Songs auf Lager oder

01:12:35: Shows?

01:12:36: Es sind mehr, es sind hundert Shows und dann singen wir das, was wir können!

01:12:39: Toll, also

01:12:40: ja stimmt.

01:12:40: Man wählt die Show nicht den Song!

01:12:42: Man wählte die Show und wir wählen den Song... Wenn man

01:12:45: Katz sagt, singt ihr Memories oder nicht?

01:12:48: Da hätten wir zum Beispiel jetzt ein paar mehr Optionen.

01:12:51: Also es gibt Musicals da haben wir eine Option, es gibt musicals dann haben wir zehn Optionen... Mega

01:12:56: ich möchte kommen

01:12:57: spiel dir das nochmal.

01:12:57: Nächstes Jahr wieder.

01:12:59: Im Ende Januar drei Termine schon mal mit Option auf sechs.

01:13:04: Also die Leute können.. Es heißt Musical Wishes.

01:13:07: Manchmal werden Wünsche fahr'n

01:13:08: Ja.

01:13:10: Und genau, sehr gerne!

01:13:12: Und Dieter hat das gesehen und fand uns glaube ich cool?

01:13:17: Das war so seine erste Woche als neuer Theaterleiter

01:13:20: in Hamburg.

01:13:22: Ich glaube er fand uns gut und meinte dann okay, da müssen wir auf jeden Fall noch mehr Termine machen und er wünscht sich von uns ein Kammermusical Also ein kleines Musiker.

01:13:34: und er hat dann was vorgeschlagen, das fand ich nicht so gut.

01:13:37: Und dann habe ich last five years vorgeslagen und der hat gesagt okay macht macht und dann haben wir die rechte dafür bekommen.

01:13:45: also jetzt sich dann um dass alles gekümmert konnte mir dann dankenswetterweise abgeben

01:13:50: ja

01:13:51: und jetzt machen wir das torben und ich zusammen und es ist für mich so cool weil ich das sehr in der Ausbildung geliebt habe.

01:14:01: Also es schließt

01:14:02: sich ein kleiner

01:14:03: Kreis und ja kurz vor, glaube ich.

01:14:05: Ja wie toll!

01:14:06: Aber ich hab so viel.

01:14:07: also Still Hurting ist für mich... Kannst du mich nachzwecken?

01:14:13: Und ich sing's los.

01:14:15: Also auf Englisch, jetzt lerne ich es auf Deutsch weil damals gab's nur die englische Version.

01:14:19: Ihr macht das auf Deutsch

01:14:20: alles?

01:14:20: Wir machen's auf Deutsch.

01:14:21: Interessant!

01:14:22: Und wir haben eine Pianistin,

01:14:23: die

01:14:23: Anke Pan, ganz tolle junge Pianisten.

01:14:26: Cool!

01:14:26: Wir sind ein ganz tolles Dreier.

01:14:28: gespannt

01:14:29: und inszeniert ihr euch selber?

01:14:32: Ich inszeniere für

01:14:33: den

01:14:34: Regie auch wie bei den Märchen Und Torben guckt aber natürlich mit drüber.

01:14:41: Wir haben auch noch Janina, meine wundervolle Regieassistentin die dann auch nochmal Support und der ich total vertraue und die guckt am Ende nochmal drüber.

01:14:54: Das Ding ist Torben und ich können einfach richtig gut zusammenspielen.

01:14:59: Also wir haben eine Verbindung und Chemie.

01:15:04: Er macht was und ich reagiere drauf, umgekehrt.

01:15:06: Und es ergibt sich bei uns sehr schnell.

01:15:09: Deswegen ist das ein Geschenk fürs Theater?

01:15:11: Ja absolut!

01:15:14: Also

01:15:14: für die Komödie weil wir einfach wundervoll zusammenarbeiten und dadurch ist das Projekt auch einfach möglich.

01:15:21: Ich freue mich so sehr dass wir das machen.

01:15:23: Gerade jetzt wo ich mich intensiver mit dem Stoff beschäftigt habe wie Jason Robert Brown das komponiert hat.

01:15:33: Ich glaube, warum er Sachen komponiert hat wie er sie komponnierte.

01:15:37: Ich find's so cool!

01:15:38: Toll!

01:15:38: Und ich finde das ist auch ein Stück was sehr gut gealtert ist.

01:15:45: Also es ist nichts wo du dir denkst.

01:15:47: oh kannst du heute nicht mehr so

01:15:48: machen?

01:15:49: Ja.

01:15:51: Das ist so schön übertragbar in die heutige Zeit.

01:15:55: Toll.

01:15:56: Es ist jetzt auch nicht so alt das Stück aber

01:15:58: trotzdem kanns noch ja genau...

01:16:02: Toll, es ist einfach ein richtig schönes Stück.

01:16:05: Ich freue mich sehr darauf dass wir das machen dürfen.

01:16:07: Das ist

01:16:07: toll!

01:16:07: Da müssen alle kommen die hier zu hören.

01:16:10: Unbedingt.

01:16:12: Es gibt viele Termine.

01:16:13: Ja toll

01:16:14: mega mega und habt ihr schon geplant was ihr nächstes Weihnachtenspiel?

01:16:19: Nein steht noch nicht fest.

01:16:22: Ihr habt dir tatsächlich eine Abstimmung gemacht für dieses Jahr.

01:16:25: Nee, wir hatten für...

01:16:27: Für irgendetwas hab ich mal mit abgestimmt irgendwo.

01:16:29: Wir

01:16:29: hatten nach den Hamburger Stadtmusikanten eine Abstimmung gemacht weil wir uns nicht einig waren.

01:16:34: Tatsächlich!

01:16:35: Wir machen wollen und da gab's dann zur Auswahl Dornröschen, den Froschkönig.

01:16:43: Ich weiß nicht mehr was da noch.

01:16:44: Dormelinchen glaube ich oder Aladin?

01:16:47: Ich weiß das nicht mehr.

01:16:48: Irgendwann.

01:16:50: Und dann waren die meisten Stimmen tatsächlich ganz knapp mehr für Dornröschen und darunter den Froschtessen.

01:16:57: Deswegen

01:16:57: ist jetzt der Froschkönig die Sälein

01:16:58: dran?

01:16:58: Genau, haben wir gesagt okay dann für die, die bei Dorn-Röschen vielleicht enttäuscht waren dass das nicht der FrOSCHKÖNIG war.

01:17:04: Die kriegen jetzt den FrOSHKÖÄNIG!

01:17:08: Ich möchte noch ein Feld mit dir besprechen und zwar möchte ich über deine Stimme sprechen.

01:17:16: Ja!

01:17:16: Du hast ja schon gesagt, sie ist sehr hell und jung?

01:17:19: Und wie hat sie sich entwickelt über die Jahre?

01:17:22: Wie ist dein Verhältnis zu deiner Stimme-Sprechung und Gesang beides?

01:17:27: Ich

01:17:28: muss dazu sagen... Ich habe es immer gehasst mich früher zu hören.

01:17:32: Interessant.

01:17:33: So

01:17:34: beim Singen War's okay?

01:17:36: Ja.

01:17:36: Aber beim Sprechen, ich hab's gehasst meine Stimme zu hören!

01:17:39: Ich weiß gar nicht warum.

01:17:40: also...

01:17:41: Zu hören wenn du es abhörst oder auch über Kopfhörer sozusagen wird alles interessant.

01:17:46: Also das war eher würde ich sagen in meiner Kindheit-Jugend so und dann während der Ausbildung dachte ich

01:17:55: ok

01:17:58: doch gar

01:17:58: nicht so schlecht.

01:18:02: Da hab ich dann auch angefangen meine Stimme irgendwie zu lieben.

01:18:05: Und für das zu nehmen, was sie ist... Ich bin nicht die coole Sprecherin.

01:18:12: So, ich würde sagen, ich bin die kindlichere und hellere.

01:18:19: Und habe da meine Nische irgendwie gefunden.

01:18:25: Ich liebe es aber auch so Charakterstimmen zu machen oder irgendwas Verrücktes.

01:18:32: magst irgendwie, dass man mir noch zutraut die Kinder zu sprechen.

01:18:37: Toll!

01:18:38: So mit jetzt fast vierzig?

01:18:39: Ja absolut.

01:18:40: Ich finde es total cool oder auch mal so Jungs.

01:18:44: Also frech Jungs spreche ich ja auch.

01:18:45: Stimmt, stimmt, stimmt.

01:18:49: Wie cool ist das als erwachsene Frau noch Kinder oder Zeichentrigg oder so Sachen zu sprechen?

01:18:56: und beim Singen ist es unverändert würde ich sagen.

01:19:05: also Bislang würde ich sagen, hat sich meine Stimme nicht stark verändert.

01:19:11: Aber ich gehe noch ein bisschen bewusster mit meiner Stimme um und andersherum aber auch wieder... Ich versuche mir nicht zu viele Gedanken zu machen.

01:19:20: Ja du machst das cool!

01:19:21: Hast Du ja vorhin schon mal gesagt?

01:19:26: Ich weiß, wo ich ansetzen muss.

01:19:28: Wenn ich zum Beispiel mal einen schlechten Tag habe oder der Zyklus ... Ich meine nur eine Stimme ist total zyklusbedingt auch.

01:19:34: Ja

01:19:35: ja.

01:19:35: Ich hatte neulich während der Probe von Last Five, wie es war so warm und dann war ich auch in einem Zyklus irgendwie... Ja ja ja.

01:19:41: Wo ich dachte oh Gott mein Stimme is ganz kehlig!

01:19:44: Ja ja, ist sehr unterschiedlich.

01:19:44: Hab die auch gar nicht hoch bekommen?

01:19:47: Und das meine ich mit dich gebe ein bisschen bewusst damit meiner Stimme um dass ich weiß okay wenn so'n Tag ist dann muss sich anders ansetzen beim singen.

01:19:56: Aber ich versuche auch mir nicht zu viele Gedanken zu machen, damit es möglichst natürlich bleibt.

01:20:03: Also gerade beim Singen!

01:20:06: Und... Ich würde auch nicht sagen dass ich mit einer bestimmten Technik singe und das Gute ist auch, dass mir meine Gesangslehrerinnen auch nie eine bestimmte Technik aufgeschwatzt haben oder gesagt haben du musst so singen Jetzt denk, hier denkt du singst ins Tal oder jetzt hier den Kehlkopf kippen.

01:20:30: Also die haben mir sehr viel Freiheiten gegeben so dass ich auch nie Probleme hatte.

01:20:36: also ich habe nie irgendwie entzündete Stimmbänder gehabt oder irgendwie Knötchen oder Probleme oder Heißerkeit.

01:20:44: Ich kann jetzt so musical wishes unser Konzert.

01:20:47: also da singen wir nicht nur drei hohe Nummern Das sind schon die Knallerhits und ich kann so einen Abend trotzdem durchstehen.

01:20:58: Ja,

01:21:00: das war ein gesunden Umgang mit deiner Stimme.

01:21:02: Ich

01:21:02: hoffe ja

01:21:03: doch, ich würde

01:21:04: sagen weil ich nie in meiner Toi-Toi-Tei klopfen wir auf Holz, ich hatte nie Stimmprobleme.

01:21:09: Ja

01:21:11: toll!

01:21:11: Und ich muss mal fragen... Vielleicht nicht zu tun, vielleicht aber schon.

01:21:16: Deine Größe ist dir sehr interessant!

01:21:19: Sieht man ja jetzt nicht wenn man am Mikro ist?

01:21:22: Du bist wie groß genau?

01:21:26: Ja und wie hat dich das geprägt in deinem Leben?

01:21:30: Hat dich das geprägt?

01:21:31: Madonna ist einstundfünfzig, zum Beispiel.

01:21:33: Also zwei Zentimeter größer?

01:21:34: Zwei Zentimeter grösser sogar als du und ich weiß gar nicht ob das bei ihr Großthema war.

01:21:40: man ist immer überrascht wenn man das hört weil es natürlich im Fernsehen wirkt sie nicht so wie einst achtundfünftig

01:21:45: irgendwie ne Stimmt.

01:21:46: also man hat keine Größe vor Augen.

01:21:48: aber ja man ist dann überraschend.

01:21:51: Ich weiß nicht, wie groß Madonna ist.

01:21:55: Wie ist das für

01:21:56: dich?

01:21:56: Torben beschwert sich immer, wenn wir uns küssen müssen auf der Bühne, dass ich so klein bin oder wenn man

01:22:00: miteinander ...

01:22:02: Da hab' ich dann die negativsten Erfahrungen

01:22:05: gemacht!

01:22:08: Werter-Kollege sich darüber beschwert.

01:22:10: oder werden wir Fotos machen müssen.

01:22:13: Nee,

01:22:16: ich dachte gerade auf einen Protest für Fotos

01:22:18: in der Selfie.

01:22:18: Nein, Torben darf schön in die Hocke... Ja richtig!

01:22:21: Ist gut für seine Oberschenkel.

01:22:23: Auf

01:22:23: jeden Fall, auf jeden Fall.

01:22:26: Ich muss sagen, ich habe nie das Gefühl gehabt nicht gut genug zu sein nur weil ich klein bin.

01:22:34: Also das Ding ist meine ganze Familie ist klein oder war klein.

01:22:38: mein Vater war auch relativ klein von Mann.

01:22:40: Meine Mutter ist klein und meine Schwester ist klein deswegen.

01:22:45: Das war für mich normal.

01:22:48: Und ich hab auch nie im Musical gedacht, ich bin zu klein für irgendwas.

01:22:52: Da hat mir auch niemand gesagt und deswegen...

01:22:56: Du hattest nie das Gefühl du musst dich besonders durchsetzen oder irgendwie

01:22:59: so ein Ernstig noch nicht aufwerden?

01:23:01: Vielleicht war das einen Ansporn mehr Gas zu geben.

01:23:04: aber ich habe mich auch nie klein gefühlt irgendwie.

01:23:07: also Und es war für mich ein Vorteil, dass ich jetzt lange die jungen Rollen spielen kann.

01:23:16: Weil ich

01:23:17: zart und

01:23:18: klein bin... Ja natürlich!

01:23:20: Total!

01:23:22: Dass ich mit Ende-Dreißig noch die Prinzessin entspiele.

01:23:25: Das ist toll.

01:23:26: Klar liegt auch daran.

01:23:29: Ganz viele Kinder denken im Publikum sitzen, denken.

01:23:33: Ich bin unweit.

01:23:36: Ich bin viel älter als sie.

01:23:38: Ich bin auch irgendwie...

01:23:41: Ja,

01:23:42: von unserem Puppenbauer die Tochter, die denkt immer ich bin nur so ein bisschen älzer?

01:23:45: Nur

01:23:47: nur sehr schön!

01:23:48: Das ist toll.

01:23:49: Ich weiß manchmal nicht ob es beim Regie führen oder wie andere Theaterleiter-Leiterinnen darüber denken, ob das vielleicht etwas ist wo sie sagen ja gut die kleine Junge

01:24:02: Ich

01:24:03: bin ja auch nicht mehr so jung, aber die kleine Junge, lass die erst mal machen.

01:24:07: Vielleicht kann die auch nix... Also ich weiß nicht, möchte niemandem unterstellen.

01:24:12: Also Dieter Povitz ist so nicht, glaubt er mit mich ernst?

01:24:16: Ich weiß nicht ob das vielleicht etwas ist, aber das weiß ich nicht.

01:24:20: Da ist keiner bislang auf mich zukommen gesagt, du bist aber so klein!

01:24:24: Ob sie sich durchsetzen können bei einem Assemble oder bei so nem technischen Leiter Weiß ich nicht, ob das irgendwie mit Rolle spielt.

01:24:33: Aber

01:24:34: ist für dich nicht relevant?

01:24:35: Ich

01:24:35: hab dann eine größere Personality vielleicht.

01:24:38: Auf

01:24:38: jeden

01:24:40: Fall!

01:24:40: Die ausreicht

01:24:41: total

01:24:41: und es ist ja auch egal.

01:24:42: Ja, ist es total absolut.

01:24:45: Absolut.

01:24:45: Total.

01:24:46: Toll, toll, toll.

01:24:47: Meinst

01:24:47: du?

01:24:48: Fünfzig mit Schuhgröße fünfunddreißig

01:24:50: sogar?

01:24:50: Ja, ich habe Schuhgroße fünf

01:24:52: und dreißig.

01:24:52: Gibt es das bei erwachsenen Schuhen?

01:24:55: Oder fängt das alles bei Sneaker

01:24:56: an?

01:24:57: Ja, ich muss dazusagen.

01:24:58: Ich trage auch meist sechsunddreißig.

01:24:59: Also bei Sneakern...

01:25:01: Muss man sowieso immer größer tragen.

01:25:03: Wenn ich jetzt so ein Pump trage, war es sich super selten!

01:25:07: Wir haben vorhin drüber gesprochen über Schuhe.

01:25:09: Wir sind

01:25:09: Sneaker Girls

01:25:11: und heute in Cowboy-Schuh.

01:25:12: Heute haben wir beide im Partnerlook.

01:25:18: Aber da also bei offenen Schuhen oder so Pumps bräuchte ich dann eine fünfunddreißig.

01:25:24: Oder bei Tanzschuhen.

01:25:26: Stimmt, für die Bühne.

01:25:27: Trainierst du noch?

01:25:28: Gehst du zum Ton?

01:25:28: Nee... Auf Ballett

01:25:30: oder so, ja...

01:25:31: Tanz ist ja

01:25:31: mein...

01:25:33: Ah jetzt hasse!

01:25:33: Ja

01:25:34: meins auch.

01:25:35: Das werde ich auch gleich umgangssprachlich hier.

01:25:38: Dass es Tanzen ist, das

01:25:40: ist meine... Schwer, schwer.

01:25:44: Ich glaube es reicht.

01:25:47: Jetzt vierte Stücke, die du spielst auf jeden Fall.

01:25:50: Dann ist die Choreografin Dabbe Dapf Da ist Macht.

01:25:55: Da

01:25:55: sage ich, da ist die Macht ganz groß bei mir.

01:25:58: Da sag' ich so das muss so sein dass ich das hinkrieg.

01:26:01: Ja jetzt mache ich mich auch kleiner als ich bin.

01:26:05: Es ist okay aber ich bin keine Tänzerin und ich bin eine gute Moverin würde sagen vor allem alles was ein bisschen statischer ist so balletmäßig Jazz geht cool ist bei mir gar nicht

01:26:17: Hip-Hop.

01:26:19: Es können andere ganz toll, aber ich fokussiere mich aufs Singen und Spielen.

01:26:25: Ich mache Sport also Pilates und High Rocks.

01:26:29: Wow!

01:26:30: Sehr gut.

01:26:31: Das

01:26:31: muss

01:26:32: sehr anstrengend sein wenn ich das immer sehe.

01:26:35: Aber er arbeitet ja für eine coole Firma die das anbietet.

01:26:39: noch nebenbei Deswegen, da bin ich sportlich aktiv.

01:26:44: Aber tanzen... Ich gehe nicht mehr tanzen!

01:26:47: Ich fühle mich da auch unwohl.

01:26:49: Meine Choreografin, die Lisa unterrichtet bei Onstage in der Stage-School.

01:26:56: Ich kann dann nicht reingehen Eva?

01:26:59: Nein, ich weiß nicht warum.

01:27:00: Zu viele Erinnerungen?

01:27:01: Ja und ich habe dann Angst dass irgendwelche Leute die vielleicht mal bei uns arbeiten möchten oder so sehen wie schrecklich ich tanze.

01:27:08: Ah ok

01:27:08: ja nee da musst du irgendwo eine Privatstunde mal nehmen oder so.

01:27:12: Weil wir jemand ne Privatschunde geben möchte gehen.

01:27:15: Ich hab zwar kein Geld dafür auch.

01:27:16: Ein

01:27:16: Geschenk für Alexandra das wäre doch mal schön!

01:27:19: Schöne Ballett-Klasse ganz

01:27:21: alleine.

01:27:24: Aber Lett ist schon schön.

01:27:25: Ja ich bin aber auch keine Ballettsänzerin

01:27:27: also...

01:27:27: Das ist alles gut, aber ich bin die Sängerin und Schauspielerin.

01:27:32: Sehr gut!

01:27:36: Ich glaube wir haben alles besprochen was uns wichtig ist oder?

01:27:41: Hast du noch

01:27:42: Fragen?

01:27:45: Ja ja ich frage dich nochmal etwas.

01:27:50: Wenn Du Regie führst wie arbeitest Du damit jemanden wenn Du... Wie öffnest Du die Leute?

01:28:00: Wie machst du das?

01:28:01: Weiß ich gar nicht.

01:28:03: Das ist einfach intuitiv, also... Ich gucke was bringen die Leute mit.

01:28:11: Also weil man ja oft auch schon Gefühl hat wie man es gerne machen möchte als Schauspielerin oder als Schauspieler und dann guck ich wie kann ich das mit dem Vereinbaren was ich mir vorgestellt habe können wir das vereinbaren?

01:28:27: ich glaube die öffnen sich schon also die Leute,

01:28:30: in

01:28:30: denen wir einfach eine nette Atmosphäre

01:28:32: haben.

01:28:34: Und dann gucke ich wie wir irgendwie zusammenkommen und wenn es aber nicht das ist was ich mir hundertprozentig vorstelle, dann finden wir vielleicht einen anderen Weg oder noch mal eine andere Interpretation oder manchmal lasse ich die Leute auch machen.

01:28:47: Also

01:28:48: wenn's genau das ist, was zum Beispiel die Kathrin Zierow, die ganz oft schon bei mir gespielt hat...

01:28:53: Die habe ich gesehen bei den Hamburger Stadtmusikanten

01:28:56: Die hat in der Leseprobe alles schon genau so betont gesprochen gemacht, wie ich mir das vorgestellt hatte.

01:29:03: Echt?

01:29:03: Ja!

01:29:04: Okay krass.

01:29:05: Und da ist es natürlich ein Geschenk mit jemandem wie Katrin zusammenzuarbeiten die das einfach umsetzt.

01:29:13: und dann sagst du noch eins zwei drei Dinge und dann entwickelt sich das und die probiert dann auch gerne nochmal neue Sachen aus und dann sage ich ne mach mal wieder so wie's beim letzten Mal war Dann hast du wieder Schauspieler, in denen du mehr geben

01:29:29: musst.

01:29:30: Aber

01:29:32: ich versuche da sehr intuitiv ranzugehen und zu gucken was bringt die Person mit?

01:29:36: Was kann ich mitgeben?

01:29:39: Und dann wie können wir zusammen spielen?

01:29:42: Weil ich dann ja auch meistens mitspiele.

01:29:43: Stimmt!

01:29:47: Da ich mir ja schon vor halb mal Gedanken mache, wie möchte ich das haben weiß ich oft schon, wie ich das spielen würde Und wir machen dann immer natürlich auch viele Videos, damit ich gucken kann.

01:29:59: Sehe ich total dämlich aus wenn ich das irgendwie spiele oder und ich habe ja meine tolle Janina an meiner Seite.

01:30:05: Meine Regie ist Tentin die dann sagt ne Alex sieht mach mal eher so.

01:30:12: Also es ist dann eine schöne Zusammenarbeit.

01:30:13: Ja

01:30:15: toll!

01:30:15: Und würdest du sagen du hast über die Jahre eine sehr gute Menschenkenntnis entwickelt?

01:30:19: Oder hattest du sie schon immer?

01:30:23: Ich glaube weil ich schon immer... Auch als Kind und Jugendliche eher die introvertierte und schüchterne war, beobachte ich immer

01:30:30: erst.

01:30:34: Und das mache ich heute glaube ich immer noch ein bisschen.

01:30:39: Aber ich merke relativ schnell ob man auf einer Wellenlänge ist.

01:30:43: So spricht die Person... Die gleiche Sprache.

01:30:47: kommen wir gut zusammen so.

01:30:49: Natürlich kann man sich auch immer noch irren aber ich würde sagen in den meisten Fällen Passt das ganz gut und ich habe eine ganz gute Menschenkenntnis.

01:30:56: Auch wenn du jetzt Auditions machst, dann deine Darstellenden?

01:31:00: Ja, ich glaube schon!

01:31:02: Also... Ich merke das relativ schnell im Gespräch.

01:31:06: Habe Lust mit dieser Person zusammenzuarbeiten.

01:31:08: Man muss dazu sagen wir hatten für den Froschkönig ein großartiges Casting.

01:31:15: Wie viele tolle Frauen es gibt.

01:31:18: Wir haben ja drei Frauenrollen zu besetzen gehabt.

01:31:21: Das war einfach

01:31:23: toll.

01:31:24: Also Torben und ich waren so geflasht danach, weil es wirklich so viele tolle talentierte nette Frauen gibt.

01:31:33: Also wir hätten fast

01:31:34: alle engagieren können.

01:31:36: Ja

01:31:37: also da hat's manchmal vom Typ her vielleicht nicht gepasst?

01:31:41: Weil die mir zu ähnlich waren?

01:31:43: Ah ja klar muss im Kontrast sein.

01:31:45: So und ich wollte natürlich für die die Schwestern und die Mutter sehr unterschiedliche Frauen haben.

01:31:51: Ich habe auch einige danach angerufen und hab gesagt, hey ich fand dich großartig.

01:31:55: Aber du bist mir zu ähnlich.

01:31:57: also so groß wie ich deine Stimme ist ähnlich Du bist hoher Supran.

01:32:05: Nächstes mal vielleicht ohne die dann irgendwie beleidigen zu wollen dass sie nicht gut genug wären sondern es war einfach das wir zu ähnlich sind.

01:32:17: Und dann gucke ich beim Casting was gefällt mir?

01:32:20: Wie kommen wir irgendwie ganz gut zusammen?

01:32:22: Wo ist das Gespräch?

01:32:24: Lustig.

01:32:24: Wer bleibt im Gedächtnis... Aber es war wirklich beim Froschkönig, waren alle toll!

01:32:29: Ganz ganz tolles Casting.

01:32:33: Es

01:32:33: ist so schön mal auf der anderen Seite aufzusitzen.

01:32:35: Absolut absolut total.

01:32:38: Ich

01:32:38: weiß nicht ob ich das vorhin im Gespräch zu dir gesagt habe als wir noch alleine waren.

01:32:43: Ich glaube ich bin selber nicht gut bei Auditions.

01:32:45: Hast du gesagt stimmt ja

01:32:48: und ich weiß nicht wie's jetzt wäre.

01:32:51: Aktuell

01:32:51: mache ich einfach nicht so viele Auditions oder gar keine.

01:32:56: Eigentlich gar keiner.

01:32:58: Ich glaube, ich hätte nicht mehr so viel Angst etwas falsch zu machen weil ich glaube das mehr ausschlaggebend ist als dass du performst.

01:33:11: es springt ein Funke über.

01:33:16: wie ist die Chemie was hast Du an?

01:33:19: Also es sind so viele und So viele kleine Dinge, die mit reinfallen.

01:33:24: Passt das mit der Konstellation der anderen Leute zusammen?

01:33:28: Wie ich gerade meinte, die eine war für mir zu ähnlich, dann können wir sie nicht engagieren.

01:33:33: Obwohl die super war... Ich glaube dass ich jetzt weniger Angst hätte.

01:33:40: Ja aber ich glaube trotzdem, dass ich selber kein guter odischen Mensch bin und eher in der Arbeit überzeuge.

01:33:46: Die weiß ich vielleicht auch nicht so sympathisch im Casting weil ich zu aufgeregt bin oder ich weiß es nicht Weiß nicht, hier müsste man mal Leute fragen bei denen ich vorgegeben

01:33:54: habe.

01:33:55: Gibt ja nie ein Feedback

01:33:56: oder

01:33:57: selten?

01:33:57: Das hab' ich zum Beispiel angeboten, dass sich jeder jedem einen Feedback geben kann.

01:34:01: Ich finde

01:34:01: super!

01:34:02: Können sich alle bei mir melden.

01:34:03: Find ich

01:34:04: super und nicht richtig gut.

01:34:06: Weil nur so kannst du besser werden oder?

01:34:07: Ja klar, ganz so

01:34:07: besser werden.

01:34:09: Moran ist lag weil natürlich in unserem Beruf nimmt man vieles so schnell persönlich.

01:34:14: Und das man halt dann hört es war die Konstellation oder irgendwie so, das ist total wertvoll.

01:34:19: Natürlich

01:34:21: oder dass ich den Eindruck hatte, einer hätte sich nicht so sehr getraut beim Vorsprechen und deswegen ist es die andere geworden.

01:34:26: Ja

01:34:27: natürlich super!

01:34:29: Aber ich glaube ich bin eher die Person, die in der Arbeit überzeugt als beim ersten Blick.

01:34:36: Ach,

01:34:37: ich finde das alles sehr interessant.

01:34:39: Sehr, sehr interessant!

01:34:40: Ich danke dir für deine Offenheit was du alles erzählt hast.

01:34:43: Ja...

01:34:43: Ich bin gespannt wie ihr diese Folge fandet.

01:34:46: Ich freue mich über Feedback.

01:34:47: Wir freuen uns über Feed-Back richtig?

01:34:49: Ja total.

01:34:50: Wir freuen

01:34:51: uns immer über Feed.. Gehen wir Feedback?

01:34:52: Ja genau, wir freuen uns immer auf Feedback.

01:34:54: und wenn ihr die Folge teilt.

01:34:56: Ich freu mich immer wenn ihr mir schreibt manchmal kriege ich jetzt Nachrichten dass ihr Fan seid und dass ihr das hört Und auch viele Profis hören zu und es freut mich sehr.

01:35:04: Schreibt mir das.

01:35:05: Das freut sich noch mehr wenn ich das weiß.

01:35:07: Alexandra, ich habe immer zum Schluss noch eine Frage in meinem Podcast, die ich dir auch stelle

01:35:12: und

01:35:12: zwar jetzt bitte sei endlich aufgeregt!

01:35:14: Du musst gar nicht aufgeregen!

01:35:16: Nein, das ist ja super.

01:35:17: also wofür möchtest du gerne deine Stimme erheben?

01:35:21: In dieser Welt?

01:35:23: für Gleichberechtigung.

01:35:27: Ja, gerne wie du möchtes.

01:35:31: Für Gleichberechigungen aller Art egal ob Herkunft, Geschlecht Kinder, Hautfarbe.

01:35:44: Orientierung, Gesinnung, alles Religion Gleichberechtigung für alle.

01:35:49: Das ist mir ein Anliegen und auch nicht nur im Theaterbereich Sondern jetzt wäre hier ein bisschen schwierig aktuell absolut

01:36:02: sehr wichtig sich dafür einzusetzen

01:36:04: so wie ich es immer sage Wie es in meiner Produktion sein soll, warum können wir nicht alle nett zueinander sein?

01:36:11: Absolut.

01:36:12: Also...

01:36:14: Lass uns doch alle net in der Theaterbranche zueinander sein Rücksicht nehmen Aber genauso im Umgang mit anderen im Alltag In der Welt Egal ob wir irgendwo in Urlaub fahren und uns respektvoll verhalten müssen, egal ob wir einkaufen gehen.

01:36:38: Können wir nicht einfach alle nett zueinander sein?

01:36:41: Und Respekt vor anderen Menschen haben... ...und alle Menschen gleich behandeln.

01:36:49: Egal, ob Mann oder Frau.

01:36:51: Irgendwas dazwischen.

01:36:53: Kinder, Erwachsene, Religion, Hautfarbe.

01:36:59: Ja, wunderbar.

01:37:01: Wunderbar!

01:37:02: Ich finde das ist doch das Wichtigste, dass wir mit Liebe in die Welt gehen.

01:37:05: Ja,

01:37:06: wundervoll.

01:37:07: Vielen Dank

01:37:08: für

01:37:08: deine Worte.

01:37:09: guck mal nach emotionalem Schluss aber das ist wunderbar.

01:37:13: oder hast

01:37:13: du mich jetzt getroffen?

01:37:14: Ja doch weil es für mich ein Thema ist.

01:37:17: ich find das was so gerade in der welt abgeht

01:37:21: ja natürlich das ist beängstigend.

01:37:26: Liebe ist das Wichtigste.

01:37:27: Es ist

01:37:28: toll, dass ich da sein durfte.

01:37:29: Ja!

01:37:30: Ich danke dir, dass du da warst.

01:37:31: Ich

01:37:31: hätte es gar nicht gedacht... ...ich hätte es nicht gedacht, dass Du mich dabei haben möchtest.

01:37:35: Echt?

01:37:37: Oh okay interessant.

01:37:38: Das ist für mich eine Nummer.

01:37:41: Und da sind ja auch viele Stars.

01:37:45: Guck mal, du bist doch ein Star.

01:37:47: Doch bist du.

01:37:48: Was für ein Gespräch

01:37:49: jetzt?!

01:37:49: Eine Bindung!

01:37:52: Das ist schön.

01:37:53: Ich finde, ich habe großen Respekt vor dem was du machst.

01:37:56: Absolut!

01:37:56: Ich muss das auch mal annehmen können.

01:37:58: Nimm das bitte an.

01:37:59: Es ist etwas Besonderes und Tolle mit deiner Haltung.

01:38:02: noch dazu macht es ja noch viel schöner.

01:38:05: Dementsprechend wünsche ich euch eine sehr erfolgreiche Saison.

01:38:08: Danke.

01:38:08: Ich wünsche mir, dass meine Stimme ganz toll ankommt!

01:38:11: Wird sie?

01:38:11: Ja,

01:38:12: freu

01:38:13: ich mich, dass ich dabei bin sozusagen auf der Bühne im Frühstück

01:38:15: zurück.

01:38:16: Ich freue mich wenn ganz viele Leute vorbeikommen egal bei welchem unserer Projekte.

01:38:19: Genau eben genau.

01:38:20: nächstes Jahr auch komme ich auch zu euren Abenden und ich danke euch allen fürs Zuhören.

01:38:26: und ja nehmt diesen Impuls auf was wir gerade gesprochen haben.

01:38:30: seit nett zueinander und schickt Liebe in diese Welt.

01:38:33: Und es fängt an mit uns selber, deswegen sage ich immer love your voice denn deine Stimme das bist du eure

01:38:41: Eva.".

01:38:43: Das war natürlich sprechen!

01:38:45: Dein Podcast rund um Stimme sprechen und Personality – Mit Eva Weismann.

01:38:50: Diese Folge wurde euch präsentiert mit der freundlichen Unterstützung von Greta's Pastillen.

01:38:55: Baldsam

01:38:56: für deine Stimme.

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